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Diese Schweizer Stadt gehört zu den schlimmsten Verkehrshöllen in Mitteleuropa
Stop-and-go statt freier Fahrt, volle Strassen statt entspanntem Cruisen: In vielen europäischen Städten wird Autofahren zunehmend zur Geduldsprobe. Eine aktuelle Analyse des Autovermieters Sixt hat deshalb 40 Städte in Mitteleuropa unter die Lupe genommen und untersucht, wo sich Autofahrer besonders schwertun. Bewertet wurden unter anderem Fahrzeiten in der Hauptverkehrszeit, Staubelastung, Fahrzeugdichte, Umweltzonen und das Suchvolumen nach Wegbeschriebe.
Mitten in diesem Ranking findet sich auch eine Schweizer Stadt: Zürich landet auf Rang neun der am schwierigsten zu navigierenden Städte und gehört damit offiziell zu den grössten Verkehrshöllen Mitteleuropas.
Noch schwieriger ist die Lage allerdings andernorts: Die norddeutsche Stadt Hamburg führt das Ranking an und gilt als anspruchsvollste Stadt für Autofahrer – unter anderem wegen hoher Fahrzeugzahlen, knapper Parkplätze und einer komplizierten Strassenstruktur. Dahinter folgen Nürnberg und Prag, während auch Berlin und Paris mit dicht bebauten Quartieren und viel Verkehr kämpfen.
Dass es auch anders geht, zeigt Innsbruck: Die Tiroler Stadt gilt als am einfachsten zu navigierende Metropole im Vergleich. Ein kompaktes Stadtbild und verhältnismässig wenig zugelassene Autos ermöglichen dort einen erstaunlich flüssigen Verkehrsfluss. Auf Platz zwei der autofreundlichsten Städte landet Karlsruhe, Rang drei belegt Madrid.
Das sind die zehn grössten Verkehrshöllen in Mitteleuropa:
1. Hamburg.
2. Nürnberg.
3. Prag.
4. Berlin.
5. Paris.
6. Rom.
7. Dresden.
8. München.
9. Leipzig.
9. Zürich.