On The Move
Kleinere Weihnachtsmärkte gewinnen an Bedeutung
Der Weihnachtsmarktboom 2025 hat die Beliebtheitsrangliste bei Eurobus durcheinandergewirbelt. Statt nur auf bewährte Publikumsmagnete zu setzen, entdeckten Reisende vermehrt kleinere, feinere Märkte mit viel Atmosphäre, wie Eurobus mitteilt. Besonders das Elsass spielte eine grosse Rolle: Colmar behauptete sich erneut an der Spitze, während Riquewihr und Strassburg mit deutlichen Zuwächsen zu den Aufsteigern der Saison zählten.
Der Trend ist eindeutig: Weniger Gedränge, mehr Charme. «Unsere Gäste suchten echte Atmosphäre statt Massenandrang», sagt Kilian Elsasser, Geschäftsführer der Reisesparte von Eurobus. Spontanentscheide bleiben dabei die Ausnahme. Wer Weihnachtsmärkte besucht, plant im Voraus und zelebriert die Vorfreude gleich mit.
In Deutschland zeigte sich ein differenziertes Bild. Grenznahe Ziele wie Ludwigsburg und Konstanz profitierten von der Lust auf kurze Auszeiten. Freiburg und Stuttgart verloren leicht an Schwung, während München trotz kleiner Einbussen seinen Status als zeitloser Klassiker behauptete.
Eine der grössten Überraschungen lieferte Montreux: Mit einem Plus von 86 Prozent schaffte es die «Riviera Noël» erstmals in die Top 10 von Eurobus. Weihnachtsmärkte bleiben klar weiblich geprägt – beliebt bei Freundinnen, Mutter-Tochter-Duos und Paaren, bei denen meist sie die Reiseidee liefert. Bei Männern ist jeweils ein anderes Highlight hoch im Kurs: dem Spengler Cup in Davos. Die Busreisen zum Hockeyklassiker waren 2025 bei Eurobus so gefragt wie lange nicht.