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Die Flughäfen in Thailand erhöhen die Passagiergebühren für internationale Abflüge deutlich, um Investitionen in Sicherheit und Infrastruktur zu finanzieren. Bild: Facebook / AOT

Thailand erhöht Passagiergebühren für internationale Flüge

Thailand dreht an der Gebührenschraube: Internationale Abflüge werden ab 2026 spürbar teurer. Die Passagiergebühr steigt um mehr als 50 Prozent.

Reisende müssen sich auf höhere Kosten für Flüge ab Thailand einstellen: Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde hat einem Antrag der Airports of Thailand (AOT) für eine markante Erhöhung der Passagiergebühren zugestimmt.

Wie das Aviatik-Portal «Airliners» berichtet, steigt die Abgabe für internationale Abflüge von derzeit 730 Baht auf 1120 Baht – knapp 30 Franken. Das entspricht einer Erhöhung um über 50 Prozent. Die neue Regelung soll Anfang 2026 in Kraft treten. Die Gebühr wird automatisch beim Ticketkauf erhoben und ist damit direkt im Flugpreis enthalten.

Die Behörden begründen den Schritt mit notwendigen Investitionen in Sicherheit, Infrastruktur und Passagierkomfort. Die zusätzlichen Einnahmen sollen unter anderem in modernisierte Einrichtungen, effizientere Abläufe und verbesserte Serviceangebote an den Flughäfen fliessen.

Airports of Thailand betreibt die sechs grössten Flughäfen des Landes – darunter Bangkok-Suvarnabhumi, Don Mueang, Phuket und Chiang Mai – und fertigt jährlich rund 35 Millionen internationale Passagiere ab. Durch die Erhöhung rechnet das Unternehmen mit Mehreinnahmen von etwa zehn Milliarden Baht pro Jahr (rund 240 Millionen Franken).

Für Passagiere, die innerhalb Thailands unterwegs sind, bleibt alles beim Alten: Die Gebühr für nationale Abflüge beträgt weiterhin 130 Baht (rund drei Franken). Erst im Mai 2025 hatte Thailand zudem angekündigt, die Fluggastrechte zu stärken, insbesondere bei Verspätungen und Ausfällen.

(TN)