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Die Embraer 145 von Travelcoup hat eine Spannweite von 20 Metern und eine Länge von knapp 30 Metern. Bilder: Travelcoup

Travelcoup baut im Winterflugplan Charterangebot aus

Der Semi-Privatjet-Anbieter Travelcoup hat seinen Winterflugplan 2025/26 vorgestellt. Schwerpunkt bleibt die Baleareninsel Mallorca, ergänzt um Sonderflüge rund um Feiertage.

Wer Mallorca im Winter per Semi-Privatjet erreichen möchte, bekommt nun mehr Auswahl: Travelcoup hat seinen Winterflugplan bekannt gegeben. Von Mitte Oktober 2025 bis Ende April 2026 stehen regelmässige Verbindungen ab München, Zürich und Düsseldorf im Programm. Geflogen wird jeweils donnerstags, freitags und samstags um 10 Uhr Richtung Palma, der Rückflug ist für 14 Uhr angesetzt.

Vor allem zu den grossen Feiertagen will Travelcoup stärker präsent sein. «Gute Buchungszahlen und eine hohe Auslastung über Weihnachten, Neujahr und Ostern haben uns gezeigt, dass die Nachfrage enorm ist», sagt CEO Niclas Seitz. Deshalb werden zusätzliche Sonderflüge rund um die Feiertage eingeplant. Bei Bedarf kommt die zweite Maschine des Unternehmens zum Einsatz, um Engpässe abzufedern.

Verstärktes Chartersegment

Neben dem Linienbetrieb verstärkt Travelcoup sein Engagement im Chartersegment. Eingesetzt werden eine Embraer ERJ 135 mit 16 VIP-Sitzen sowie eine Embraer 145 mit 22 Sitzen in exklusiver 1-1-Konfiguration. Damit bedient das Unternehmen eine Nische zwischen klassischen Privatjets und Linienflügen – interessant für Geschäftsreisen, Gruppen- und Incentive-Trips oder auch für Musiker und Sportteams.

Ein weiterer Baustein ist die sogenannte Empty-Leg-Plattform: Nicht ausgelastete Positionierungsflüge werden dort zu vergleichsweise günstigen Preisen angeboten. Reisende können so das Semi-Privatjet-Erlebnis testen, ohne den vollen Charterpreis zu zahlen.

Buchungen sind über das Travelcoup-Sales-Team, den Operator Arcus Air, Avinode sowie auf gängigen Vergleichsportalen möglich. Mit dem neuen Flugplan zielt das Unternehmen auf Palma de Mallorca als Ganzjahresdestination – und positioniert sich zugleich stärker als Charteranbieter.

(TN)