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Panne bringt den Flugplan in Paris-Orly durcheinander
Wegen einer anhaltenden technischen Störung in der Flugverkehrskontrolle müssen Fluggesellschaften am Montag (19. Mai) rund 15 Prozent ihrer Flüge am Pariser Flughafen Orly streichen. Trotz Fortschritten bei der Fehlerbehebung ist der Normalbetrieb laut der Luftfahrtbehörde DGAC noch nicht wiederhergestellt. Zusätzlich zu den Flugstreichungen sind auch Verspätungen zu erwarten.
Die Störung hatte bereits am Sonntag zu erheblichen Einschränkungen geführt. Rund 40 Prozent der Flüge mussten bis zum Abend gestrichen werden. Auf X warnte die Luftfahrbehörde DGAC die Reisenden vor Streichungen und Verspätungen. Rund 130 Flüge seien ausgefallen – darunter Verbindungen von und nach Toulouse, Tunis, Palma de Mallorca, Rabat und Alicante.
Die Panne in der Kontrolltechnik habe sich am frühen Nachmittag ereignet, erklärte die Luftfahrtbehörde. Es sei notwendig geworden, den Flugverkehr zu regulieren, was eine deutliche Reduzierung der Flugbewegungen zur Folge habe.
Am Montag sind die Flüge von und nach Genf nicht gestrichen, wie der Webseite des Pariser Flughafens am Sonntagabend zu entnehmen war. Paris-Orly wird derzeit weder vom Flughafen Zürich noch vom Euro-Airport Basel angeflogen.