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Die US-Einreise bleibt für Schweizer Passagiere weitgehend reibungslos – trotz politischer Unsicherheiten. Bild: Unsplash

Weniger Rückweisungen an US-Grenzen

Berichte über verweigerte US-Einreisen verunsichern derzeit viele Schweizer Reisende. Doch eine aktuelle Erhebung zeigt: Die Zahl der Zurückweisungen ist leicht rückläufig.

Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung: Berichte über Festnahmen bei der US-Einreise haben in den vergangenen Wochen auch Schweizer Reisende verunsichert. Der Lufthansa-Konzern sieht bei seinen Passagieren allerdings keine Zunahme der Zurückweisungen seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump.

Laut Vorstandsmitglied Dieter Vranckx ist der Anteil von zurückgewiesenen Passagieren im laufenden Jahr bis einschliesslich vergangenen Montag (12. Mai) sogar zurückgegangen. Seinem Beitrag im Netzwerk Linkedin zufolge sank die Quote im Jahresvergleich von 17 auf 16 Fälle pro 100'000 Passagiere.

In der Regel sei die Einreise wegen unvollständiger Reisedokumente oder nach Unstimmigkeiten bei den Befragungen verweigert worden, schildert Vranckx. Die Zahlen zeigten keinen Beleg für spürbare Änderungen der US-Einreisepolitik.

Dem Manager zufolge hat die Lufthansa-Gruppe in dem genannten Zeitraum rund 5700 Flüge in die USA mit rund 1,3 Millionen Passagieren absolviert. Dies sei jeweils eine Zunahme um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trump hat seine zweite Präsidentschaft am 20. Januar begonnen.

(TN)