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KLM weitet das Streckennetz um drei neue Langstreckenziele aus. Bild: Alwin Kroon

KLM mit drei neuen Langstreckenzielen

Mit je einem neuen Ziel in den USA, in Guyana und in Indien erweitert KLM den Flugplan auf der Langstrecke. Auch bei den Europaflügen gibt's zahlreiche Neuerungen.

Der niederländische Carrier KLM erweitert das Streckennetz im Sommer 2025 und fliegt insgesamt 161 Ziele an, darunter 95 in Europa und 66 interkontinental. Der Sommerflugplan erstreckt sich vom 30. März bis zum 25. Oktober 2025.

Im Vergleich zum Vorjahr steigert die Fluggesellschaft ihre Sitzplatzkapazität um 4 Prozent, bleibt jedoch aufgrund anhaltender Herausforderungen – wie langen Lieferzeiten für Flugzeugteile und einem Pilotenmangel – weiterhin unter voller Auslastung im Interkontinentalverkehr bei etwa 90 Prozent der Kapazität.

Erweiterung des Interkontinentalnetzes

KLM nimmt in der Sommersaison drei neue Langstreckenziele in ihr Angebot auf:

  • San Diego (USA) – eine wichtige Ergänzung im Nordamerika-Angebot
  • Georgetown (Guyana) – erstmals Teil des KLM-Streckennetzes
  • Hyderabad (Indien) – stärkt die Präsenz in Südasien

Ausserdem bleibt Portland (USA), das im Winter 2024 neu eingeführt wurde, weiterhin im Flugplan.

Auch die Frequenzen auf bestehenden Langstrecken werden optimiert. So wird die kombinierte Verbindung nach Kilimandscharo und Daressalam in Tansania ab Juni täglich angeboten, was einer Kapazitätssteigerung von fast 30 Prozent im Vergleich zum Sommer 2024 entspricht. Flüge nach Sansibar entfallen hingegen. Osaka in Japan wird ab April bis zu fünfmal wöchentlich angeflogen, während Las Vegas neu täglich statt fünfmal pro Woche bedient wird.

Auch nach Rio de Janeiro gibt es eine tägliche Verbindung, genau wie im Winter, und Edmonton wird mit fünf wöchentlichen Flügen angeboten, in der Hochsaison sogar mit sechs. Insgesamt steigt die Anzahl der Flüge nach Nordamerika um rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zur Modernisierung der Flotte nimmt KLM im Sommer zudem drei neue Boeing 787-10 für Langstreckenflüge in Betrieb.

Neuerungen in Europa

Auch innerhalb Europas nimmt KLM Anpassungen vor und ergänzt ihr Streckennetz um drei neue Destinationen: Ljubljana in Slowenien, Exeter in Grossbritannien und Biarritz in Frankreich. Die Flüge nach Mailand konzentrieren sich künftig vollständig auf den zentraler gelegenen Flughafen Linate, während die Verbindung zum Flughafen Malpensa entfällt. Zudem setzt KLM ihren neuen Airbus A321neo vermehrt ein und verdoppelt die Anzahl dieser Flugzeuge während der Sommersaison von fünf auf zehn.

Neben neuen Zielen steigert KLM auch die Frequenzen bestehender Verbindungen innerhalb Europas. So wird Belfast künftig zweimal täglich angeflogen, Porto viermal täglich, und Barcelona erhält eine zusätzliche tägliche Verbindung. Nach Split gibt es im Frühjahr und Herbst nun zwei tägliche Flüge, während die Verbindungen nach Krakau und Poznan ebenfalls verstärkt werden. Durch diese Optimierungen erhöht sich die Sitzplatzkapazität auf Flügen nach Portugal und Kroatien um rund 25 Prozent gegenüber dem Sommerflugplan 2024.

Für Reisende aus der Schweiz bleiben die KLM-Verbindungen nach Amsterdam unverändert: Zürich wird 42 Mal pro Woche angeflogen, Basel 28 Mal und Genf ebenfalls 42 Mal. Mit diesen Anpassungen stärkt KLM ihr Angebot insbesondere auf transatlantischen Routen sowie auf ausgewählten europäischen Strecken und bietet ihren Passagieren im Sommer 2025 mehr Sitzplätze und verbesserte Verbindungen.

(TN)