Die acht schönsten Resorts von Südostasien

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Ein exklusives Ferienerlebnis auf Koh Samet bietet am weissen Sandstrand Ao Kiew das Paradee Resort. Bilder: HO/Tourasia

Eine Nacht in der Stelzenvilla, wo auch Angelina Jolie ihre Ferien verbringt? Asien-Kenner und Tourasia-Inhaber Stephan Roemer nennt seine acht Lieblingsresorts.

Phum Baitang, Siem Reap, Kambodscha

Fans von Angelina Jolie aufgepasst: Der US-Superstar verbringt hier mehrmals im Jahr Ferien. Sie ist von Phum Baitang so begeistert, dass sie sich an einer identischen Anlage in Namibia beteiligt hat sowie einer in Vietnam, die 2020 eröffnet wird. Exklusivität und Eleganz, umgesetzt in lokalem Design und mit lokalen Materialien, prägen das Resort mit seinen 45 Villen auf Stelzen.

In den Restaurants werden kambodschanische und internationale Köstlichkeiten aufgetischt. Phum Baitang befindet sich inmitten von Reisfeldern in tropischer Abgeschiedenheit. Manchmal streunen Wasserbüffel über das Gelände. Und doch ist man in wenigen Minuten auf dem Golfplatz, im Stadtzentrum von Siem Reap oder bei der berühmten Tempelanlage von Angkor Wat.

Phum Baitang befindet sich inmitten von Reisfeldern in tropischer Abgeschiedenheit.

Fusion Resort, Insel Phu Quoc, Vietnam

Das 2018 eröffnete Resort mit 107 strohgedeckten, aber eleganten und grosszügigen Villen, teils mit eigenem Pool, ist in eine weitläufige Gartenanlage im Mündungsgebiet eines Flusses eingebettet, direkt am Strand einer einsamen Bucht. Das Resort bietet schlichten Luxus, Gratis-Massagen und kostenlose Spa-Anwendungen. Die Räumlichkeiten sind offen und in hellen Farbtönen gehalten.

Das Frühstück wird einem zu jeder Tageszeit und an jedem beliebigen Ort serviert. Im Seafood-Restaurant geniesst man frische Meeresfrüchte. Im Restaurant «Secret Garden» mit Lounge- und Barbereich werden asiatische und internationale Gerichte serviert. Das Personal ist sehr freundlich, was einem darüber hinweghilft, dass nicht alle des Englischen wirklich mächtig sind.

Das Fusion Resort auf der Insel Phu Quoc bietet eine weitläufige Gartenanlage im Mündungsgebiet eines Flusses.

Song Saa Private Island, Koh Rong-Archipel, Kambodscha

Song-Saa besteht aus zwei benachbarten, durch eine Holzbrücke miteinander verbundenen Inseln im Süden Kambodschas inmitten des fast unberührten Koh Rong-Archipels. Dieses exklusive «Barfuss-Resort», laut Asien-Kenner und Tourasia-Gründer Stephan Roemer «unbestritten eines der besten Asiens», hat sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben, unterhält eine eigene Naturschutzstiftung und beschäftigt unter anderem einen Meeresbiologen.

Umgeben wird Song Saa von einer intakten Meeresfauna, üppiger Natur und weissen Sandstränden. Die 24 Villen mit ihren Khmer-Elementen verfügen über modernste Annehmlichkeiten, luxuriöse Badezimmer mit Aussenduschen und eigene Pools. Das Restaurant «Vista», über dem Wasser gebaut, überrascht mit innovativer Küche.

«The Driftwood Bar» direkt am Strand serviert Tapas und Pizzas. Ein Infinity-Swimmingpool und ein Spa mit lokalen Naturprodukten, das Wassersport-Center und diverse organisierte Exkursionen laden zu Aktivitäten und zur Erholung ein.

Umgeben wird Song Saa von einer intakten Meeresfauna, üppiger Natur und weissen Sandstränden.

Ngapali Bay Villas & Spa, Thandwe, Myanmar

Das Hotel Ngapali Bay Villas & Spa an der Westküste Myanmars hat zwar «nur» vier Sterne. Wegen des kilometerlangen Sandstrandes, den grünen Hügeln und Reisfeldern, die es umgeben, und wegen «des ganzen Lokalkolorits» gehört es trotzdem zu Roemers Lieblings-Unterkünften. Die für ihre Schönheit bekannte Ngapali Bay bietet das ganze Jahr über ein warmes tropisches Klima mit Tagestemperaturen von gut 30 Grad.

Auf Ausflügen ins Umland bekommen Gäste einen Einblick in das Leben der Einheimischen. Zur breiten Palette von Aktivitäten gehören Bootsfahrten zu benachbarten Inseln, Schnorcheln, Fahrradfahren, Ausflüge in ein Elefanten-Camp oder in die Stadt Thandwe. Alle 32 Einzel- und Doppelvillen mit hohen Decken und Strohdächern haben Meersicht.

Im Restaurant «Tamarind» werden die Gäste mit traditionellen lokalen Gerichten, saisonalen Produkten und Meeresfrüchten verwöhnt und mit einem umfangreichen Weinangebot überrascht. In der Nähe des Resorts finden sich kleine Restaurants, in denen vor allem Meeresfrüchte angeboten werden.

Das Hotel Ngapali Bay Villas & Spa liegt zwischen kilometerlangem Sandstrand, grünen Hügeln und Reisfeldern.

Paradee Resort, Koh Samet, Thailand

Die thailändische Insel Koh Samet, südöstlich der Stadt Rayong gelegen und von dort mit Schiffen und Schnellbooten leicht erreichbar, befindet sich noch nicht auf dem Radar europäischer Reisender. So gibt es hier noch Strände, auf thailändisch «Ao», die nicht überlaufen sind und entspannte Momente garantieren.

Ein exklusives Ferienerlebnis bietet am weissen Sandstrand Ao Kiew das Paradee Resort. Nachdem der Gast am Festland mit dem Boot des Resorts abgeholt worden ist, legt er den Alltag rasch ab und erlebt hier in luxuriösen 5-Sterne-Villen mitten im tropischen Dschungel ganzjährig Badeferien auf höchstem Niveau. Der Service ist makellos, das Essen authentisch und exquisit. Roemer verbringt hier jedes Jahr mehrmals ein paar Tage.

Nachdem der Gast am Festland mit dem Boot des Paradee Resorts abgeholt worden ist, legt er den Alltag hier rasch ab.

Shinta Mani Wild, Southern Cardamom National Park, Kambodscha

Shinta Mani Wild, soeben eröffnet, ist eine radikale Mischung aus Design, Gastfreundschaft, absolutem Luxus und Umweltschutz. Das Camp mit seinen 100 Quadratmeter grossen, klimatisierten und üppig ausgestatteten Zelten wurde von Bill Bensley gebaut, von dem das «Time Magazine» schrieb: «Der in Bangkok ansässige, in Harvard ausgebildete Architekt und Landschaftsdesigner Bensley ist als König der exotischen Luxusresorts bekannt. Mit seinem Büro Bensley Design Studios verwandelt er wilde Landschaften in anspruchsvolle Umgebungen.»

Genau das hat er hier getan: Er hat die unberührte Gegend vor Wilderei, Bergbau und Holzschlag geschützt. Die Rangers der Wildlife Alliance haben hier eine Station; auch Naturforscher sind hier tätig. Und die Shinta Mani-Stiftung betreibt in Siem Reap eine Hotelfachschule.

Das Shinta Mani Wild ist eine Mischung aus Design, Gastfreundschaft, Luxus und Umweltschutz.

Wa Ale, Myeik Archipel, Myanmar

Das Wa Ale-Resort auf der gleichnamigen Insel in der Andaman-See wurde erst vor kurzem eröffnet. Es liegt in totaler Abgeschiedenheit zwischen dem Dschungel und einem geschützten Strand, wo Schildkröten ihre Eier ablegen. Das Resort mit seinen drei Baum-Villen und elf Luxuszelten zeugt vom Enthusiasmus des Besitzerpaars Chris und Farina Kingsley.

Mit ihrer Lampi Foundation haben sie sich nicht nur dem Schutz dieser einmaligen Region verschrieben, sondern bieten auch Arbeitsplätze an und unterstützen Schulen. Ein Teil der Einnahmen aus dem Resort fliesst direkt in die Stiftung, weshalb man sich hier mit gutem Gewissen dem Hedonismus und der Schwelgerei hingeben kann.

Im nach allen Seiten offenen Hauptrestaurant werden Menüs aus frischen regionalen Zutaten, teilweise aus dem eigenen Biogarten und aus nachhaltiger Fischerei serviert. Im «River Café & Bar» geniesst man eine leichte Küche und Cocktails. Mit Bootsausflügen zu kleinen Inseln, Dschungeltrekkings, Tierbeobachtungen, Wassersport und Schnorcheln vertreibt man sich die Zeit.

Das Wa-Ale-Resort verfügt über drei Baum-Villen und elf Luxuszelte.

Nay Palad Hideaway, Insel Siargao, Philippinen

Dieses Resort ist Roemers «absoluter Geheimtipp» – so geheim, dass es nicht einmal im Tourasia-Prospekt figuriert (aber trotzdem gebucht werden kann). Bobby Dekeyser, ein ehemaliger Fussballtorwart aus Belgien, Gründer und einstiger Besitzer des Möbelunternehmens Dedon, hat sich hier seinen Inseltraum erfüllt. Das Resort, das sich selber als «Geburtsort des Barfuss-Luxus» bezeichnet, führt inzwischen seine Tochter Carolin Dekeyser.

Die zehn Ferienvillen im traditionellen Stil liegen zwischen Mangrovenwäldern und dem weissen Sandstrand von Siargao in der Nähe von tropischem Dschungel, unterirdischen Höhlen und unberührten Stränden. Im Nay Palad herrscht All-inklusive. Wirklich alles ist hier im Preis inbegriffen, ausser Champagner.

Die zehn Ferienvillen es Nay Palad Hideaways liegen zwischen Mangrovenwäldern und dem weissen Sandstrand.

Dieser Artikel erschien zunächst auf unserem Partnerportal Finews.ch.

(Finews.ch)