Lifestyle
De Luxe Athens neues Juwel: Warum das Aesthesis ganzjährig Massstäbe setzt
Carsten K. RathFür mich gehört das One & Only -Aesthesis zu den besten Neuentdeckungen des Jahres: Es ist ein Luxusresort an der Athener Goldküste. Seit ich dieses Hideaway für mich entdeckt habe – es liegt nur einen Katzensprung von Hauptattraktionen Athens entfernt –, sind meine Griechenland-Trips pure Erholung.
Denn ich muss mich nicht mehr zwischen Inselhopping und Hauptstadt entscheiden, ich bleibe einfach in diesem traumhaften Resort, geniess luxuriöses Ägäis-Feeling am Strand mit Pools, fantastischen Restaurants, Bars, und Nightlife – und pendle in die Metropole, wann immer mir der Sinn nach Akropolis & Co. steht. Direkt nach dem Einchecken ist mir klar, warum an diesem Küstenstreifen einst Reeder-Legende Aristoteles Onassis mit halb Hollywood das Leben feierte.
Die Saison dauert ein ganzes Jahr
Auf grosszügigen 21 Hektar verteilen sich 127 Privatzimmer, Suiten und private Villen, die sich hinter der 1600 Meter langen Uferpromenade verteilen. Die Wege kann ich natürlich gut zu Fuss bewältigen, ich lasse mich trotzdem gerne mit dem Buggy abholen, wenn ich zum Beispiel morgens vor dem Frühstück zum Tennisspielen möchte oder einen Massagetermin im Guerlain-Spa wahrnehme.
Der französische Kosmetikkonzern richtet nur in den besten Hotels weltweit seine Spas ein, etwa in den beiden Grandhotels am Genfer See Le Beau Rivage Palace in Lausanne oder in The Woodward in Genf. Meiner Ansicht nach schärft es den Charakter dieses besonderen Resorts noch mehr, dass Guerlain Aesthesis als bisher einziges Haus in der griechischen Luxushotellerie auserwählt hat.
Meinen nächsten Aufenthalt dort habe ich bereits fixiert: Er wird im Winter sein. Denn als eines der wenigen Luxushotels in Griechenland hat es ganzjährig geöffnet.
Meine Lieblingsorte für die kältere Jahreszeit habe ich auch schon gefunden: Der Hammam im Guerlain-Spa und die heissen Quellen mit natürlichen Heileigenschaften am nahen Vouliagmeni-See. Er liegt nur wenige Minuten vom Hotel entfernt und ist besonders im Winter der heisseste Wellness-Hotspot. Klassischer Saisonbetrieb? Das Aesthesis-Resort beeindruckt mich mit seiner ganzjährigen Öffnung.
Luftig-luxuriöses Design
Aber es gibt noch viel mehr Gründe, weshalb das Aesthesis- Resort für mich vollkommen neue Maßstäbe in Griechenland setzt: Das grosszügige Design überrascht mich überall: Die Zimmer, die Bungalows, die Restaurants, Gärten und Terrassen sind luftig angelegt und gebaut; sie passen perfekt zum Interieur mit seinen gedeckten Tönen, edlen Natursteinen, natürlich anmutendem Holz und feinen Leinenstoffen.
Überall habe ich das Gefühl, als würde eine leichte Brise durchwehen. Bei den privaten Villen, besonders natürlich bei der ikonischen Villa One mit sagenhaften 1400 Quadratmetern, gefällt mir besonders gut, dass sie sowohl über private Pools verfügen und auf den Terrassen eigene Grills und Kamine vorhanden sind.
Ein Einchecken mit der Grossfamilie oder Freunden in diesem privaten Refugium mit eigenem Barbecue geht hier problemlos, es gibt reichlich Platz für Privatsphäre.
Vielfältige Kulinarik
Die kulinarische Vielfalt verzaubert mich sowohl durch die exzellente, meeresfrische Qualität und Abwechslung: Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Ettore Botrini kombiniert im Ora seine griechisch- italienischen Wurzeln perfekt: Er liefert einen mediterranen Streifzug mit hervorragender Pasta, griechischem Lamm und gegrilltem Oktopus, der köstlicher nicht sein könnte.
Ausserdem gefällt mir die japanische Küche im Sumosan sehr gut und das Manko ist mein Highlight: Es ist mehr ein niveauvoller Beachclub als gediegenes Hotelrestaurant: Der coole Sound perlt angenehm und begleitet mich durch den Abend mit peruanischer Küche mit ihren authentischen Gerichten bis zu den letzten Pisco Sours, die bis tief in die Nacht gemixt werden. Lässiger geht’s gar nicht.
Eine Kleinigkeit gibt es allerdings, die ich noch verbesserungswürdig finde: Ich wünsche mir im Service mehr Tempo. Aber vielleicht muss ich mich auch einfach etwas in Geduld üben, schliesslich bin ich in Griechenland, wo manchmal manches einfach ein bisschen länger dauert, und wenn es nur der Cappuccino morgens zum Frühstück ist.
Raths Reise-Rating
1. Ganz grosses Kino
2. Wenn’s nur immer so wäre
3. Hohes Niveau, mit ein paar wenigen Schwächen
4. So lala, nicht oh, là là
5. Besser als in einem Hostel
6. Ausdrückliche Reisewarnung
Jetzt neu: Podcast – «Minibar-Geständnisse, aus Zimmer 101» von Carsten K. Rath, der bei den besten und spannendsten Gästen und herausragendsten Hoteliers hinter die Kulissen blickt.
Zum Autor
Als früherer Grandhotelier und Betreiber des relevantesten Hotel Rankings im deutschsprachigen die-101-besten.com ist Carsten K. Rath Globetrotter von Berufs wegen. Sämtliche Hotels, über die er für Travelnews schreibt, bereist er auf eigene Rechnung.
Rath ist zudem Autor des Buches «Iconic Hotels of the World», das hier bestellt werden kann: