Karriere

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Kommunikation, Marketing, Eventmanagement und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind die vier Bausteine des Vorbereitungskurses am Erwachsenenbildungszentrum (EBZ) Solothurn-Grenchen. Bild: Green Chameleon

Heute startet der erste Solothurner Gästebetreuerkurs

Erstmals führt das Erwachsenenbildungszentrum EBZ Solothurn-Grenchen den Vorbereitungskurs auf die höhere Berufsprüfung «Gästebetreuer/-in im Tourismus mit eidgenössischem Fachausweis» durch. Ziel der Ausbildung ist die Professionalisierung in der Gästebetreuung.

Kommunikation, Marketing, Eventmanagement und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind die vier Bausteine des Vorbereitungskurses auf die höhere Berufsprüfung «Gästebetreuer/-in im Tourismus mit eidgenössischem Fachausweis» des Erwachsenenbildungszentrum EBZ Solothurn-Grenchen. Der Bund übernimmt 50 Prozent der Teilnahmegebühren, wenn im Anschluss an den Bildungsgang die eidgenössische Berufsprüfung absolviert wird. Die Ausbildung umfasst 336 Lektionen verteilt auf 42 Tage.

Ein weiterer wichtiger Inhalt des Kurses sind verschiedene Fachexkursionen und die vier Modulprüfungen über die Fächer «Kundenbetreuung», «Angebotsgestaltung und Eventmanagement», «Kommunikation und Distribution» sowie «Selbstmanagement». Die abschliessende Berufsprüfung wird vom Schweizer Tourismus-Verband im Dezember 2020 durchgeführt. Dafür zugelassen sind alle, wer die vier Modulprüfungen bestanden und einen Fremdsprachenabschluss auf Stufe B1 vorweisen kann. Weitere Zulassungsbedingungen sind neben guten Deutschkenntnissen eine abgeschlossene Berufsausbildung, Maturität oder ein gleichwertiger Abschluss. Zum Zeitpunkt der Prüfung sind zwei Jahre Berufspraxis erforderlich, wovon mindestens ein Jahr im Kundenempfang, Kundendienst oder in der Organisation von Veranstaltungen.

Nicht nur im Tourismus-Sektor braucht es ausgebildete Gästebetreuer. Auch in Gewerbe- und Industrieberufen, in Museen, Theatern, in Kliniken, Sportzentren oder bei Eventveranstaltern sind solche Kommunikations-Profis mit ihrer hohen Dienstleistungsorientierung und ihrem umfassenden Verständnis für Tourismus, Servicequalität und Erlebnisinszenierung sehr gefragt.

(NWI)