Hotellerie

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Die Übernachtung in London kostete im Jahr 2017 im Schnitt 177 Euro. Bild: Pixabay.

Hotelpreisradar 2017: London und Zürich gleichauf

Der jährlich erscheinende «Hotelpreisradar» des Hotelportals HRS zeigt, in welchen Städten man für die Übernachtung im letzten Jahr am tiefsten in die Tasche greifen musste.

Das auf Geschäftsreisen spezialisierte Hotelportal HRS analysiert jedes Jahr weltweit die Hotelpreise. Die Tendenz bei den Preisen im Jahr 2017 war klar steigend. Durchschnittlich legten die Hotelpreise in Europas Grossstädten um 5 Prozent zu.

Europaweit schlug die Nacht in London (+2.9 Prozent) und in Zürich (+1.7 Prozent) mit 177 Euro pro Nacht am teuersten zu Buche. Deutlich teurer ist Prag geworden: Hier stiegen die Hotelpreise um 12 Prozent auf 84 Euro an. Auch Moskau (+10.3 Prozent, 96 Euro) und Madrid (+10.1. Prozent, 109 Euro) sind im zweistelligen Prozentbereich teurer geworden.

In Deutschland schlief es sich nach wie vor in München am teuersten: 110 Euro (+0.0 Prozent) musste man hier im vergangenen Jahr durchschnittlich für die Übernachtung bezahlen. Köln ist mit durchschnittlich 107 Euro (+2.9 Prozent) die zweitteuerste deutsche Stadt. Ein Preisanstieg von rund 2.9 Prozent wurde auch in Frankfurt am Main registriert: Damit kostete die Nacht im Schnitt 105 Euro.

Hotelpreise in Toronto stiegen um 30 Prozent

Weltweit gesehen, musste man für eine Nacht in New York am tiefsten in die Tasche greifen: 250 Euro kostete hier im Schnitt die Übernachtung. Das ist ein sattes Plus von 4.2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz zwei folgt Washington mit 230 Euro pro Nacht (+5.5. Prozent).

Den grössten Preisanstieg wurde in Toronto verzeichnet: Hier stiegen die Hotelpreise im Durchschnitt um 30.6 Prozent auf 158 Euro an. Als mögliche Ursachen gelten die Feierlichkeiten rund um das 150-jährige Jubiläum, die über das ganze letzte Jahr hinweg veranstaltet wurden.

(TN)