Hotellerie

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Ein luxuriöses Picknick in der Wüste? Six Senses macht's möglich. Bild: Faustconcept

Ein Six Senses für Israel

Am 5. August 2021 eröffnet das Six Senses Shaharut in der Negev-Wüste seine Tore.

Die Luxushotelkette Six Senses verfügt demnächst auch über ein Haus in Israel. Das «Six Senses Shaharut» wird am 5. August 2021 nach langer Anlaufzeit endlich eröffnet. Das Resort liegt im Arava-Tal, im Süden der Negev-Wüste, in einer Umgebung, welche an eine Mondlandschaft erinnert. Der letzte Feinschliff ist erfolgt und das Resort erfreut sich bei israelischen Gästen bereits grosser Beliebtheit, wie die Nachfrage zeigt; sobald die Reisebestimmungen es zulassen, dürfte auch das Interesse bei internationalen Reisende schnell vorhanden sein.

Durch seine abgeschiedene Lage bietet das Six Senses Shaharut absolute Privatsphäre.  Ziel ist es, die Gäste wieder in Einklang mit der Natur und ihren Elementen zu bringen, damit diese sich entspannt zurücklehnen und die traditionelle Gastfreundschaft der Wüste sowie die grossartige Geschichte der Nabatäer geniessen können - wie bei Six Senses üblich natürlich gepaart mit kompromisslosem Umweltbewusstsein. Einer der grössten Vorteile ist der reichlich vorhandene Platz, der mehr als genug Sicherheitsabstand ermöglicht: Die 60 Suiten und Villen, die sich über die weite Wüstenlandschaft verteilen, bieten den Gästen zusammen mit dem einzigartigen Spa einen perfekten Ort der Entspannung. Von umfassenden Kibbuz-Erlebnissen über Sternebeobachtung bis hin zu Kamelritten durch die leuchtende Negev-Wüste oder sich treiben lassen im Toten Meer – Gäste sollen bereichert wieder nach Hause fahren können.

Beeindruckend ist schon die Anfahrt zum Resort durch die geschichtsträchtige Landschaft. Diese kurze, aber einzigartige Expedition durch das Herz des Arava-Tals zeigt die unglaubliche Vielfalt der israelischen Landschaft und einen der geologisch dramatischsten Orte der Erde. Die Fahrt von Tel Aviv oder Jerusalem dauert etwa dreieinhalb Stunden; von Petra im benachbarten Jordanien aus rund drei Stunden. Alternativ können sich die Gäste für einen privaten Helikopter-Transfer von Tel Aviv oder für eine 45-minütige Autofahrt vom neuen internationalen Flughafen Ramon (ETM) in der Nähe von Eilat entscheiden, welcher auch von einigen europäischen Flughäfen aus angeflogen wird. Ein Six Senses GEM (Guest Experience Maker) wird die Gäste bei Ankunft in Empfang nehmen und ihnen für den gesamten Aufenthalt zur Verfügung stehen, um Einblicke in die Region und das lokale Leben mit ihnen zu teilen.

Vor Ort zeigt das Earth Lab alle Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Zudem gibt es Kamelställe, ein Open-Air-Amphitheater und überraschend üppige Gärten. Weiter bietet das Six Senses Spa insgesamt sechs Behandlungsräume, eine Reihe verschiedener Wellnessprogramme, eine «Alchemy Bar» zum Anreichern pflanzlicher Tinkturen sowie Gasttherapeuten, die auf chinesische Medizin, Osteopathie, Energie-Regeneration und vieles mehr spezialisiert sind. Natürlich verfügt das Six Senses Shaharut auch über zwei Pools, darunter ein Süsswasser-Infinity-Pool mit Blick auf die Wüste sowie über eine Bar mit erfrischenden Säften. Im Aktivitäts-Angebot stehen Kamelwanderungen, Übernachtungscamping, E-Mountainbike-Touren, Wandern, Jeep-Touren und die Teilnahme an einem klassischen Schabbat-Abendessen in einer nahegelegenen Gemeinde. Auch Erkundungstouren nach Masada, Petra oder zum Toten Meer werden angeboten.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Küchen des Resorts sind von der Eat With Six Senses-Philosophie für köstliche und nahrhafte Menüs inspiriert, sodass Gäste ihre Teller ganz ohne Einschränkungen und schlechtes Gewissen füllen können - ganz gleich, ob sie im Hauptrestaurant Midian, in der Mezze- und Tapasbar Edom View, in der Jamillah Lounge oder beim Grill am Pool eingenommen wird. Die Gäste können auch einen privaten Koch für ein Essen in der eigenen Villa buchen oder ein Wüstenpicknick im Beduinenstil mit besten Weinen der Region geniessen. Vielleicht kann man dabei sogar einen Blick auf den Nubischen Steinbock erhaschen.

Die moderne Neuinterpretation nomadischer Strukturen ist einprägsam und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Sie erinnert an die Nabatäische Gemeinschaft, die das Gebiet vor über 2000 Jahren besetzte und die eine Architektur einführte, die sich nahtlos in die Wüstenumgebung einfügt. Das Innendesign ist inspiriert von den Mustern und Texturen der alten Weihrauchstrasse, die sich vom Mittelmeer über die Levante bis nach Indien erstreckt. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände im Inneren bestehen aus Naturstein, Holz und Kupfer und wurden von lokalen Handwerkern bezogen, um den Charme der einzigartigen verwitterten Felsformationen perfekt zu ergänzen. Die Innentüren sind massgefertigt und bestehen aus recyceltem Teakholz, das von stillgelegten Booten sowie ungenutzten Häusern und Stegen stammt.

(JCR)