Hotellerie

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Das Reka-Feriendorf Zinal liegt zwischen imposanten 4000-er Gipfel und ist besonders bei Familien beliebt. Bild: NWI

Reka-Ferien blickt auf ein erfolgreiches 2019 zurück

Dank dem Kauf von Swiss Holiday Park und vielen Schweizer Gästen steigert die Schweizer Reisekasse ihren Umsatz im Geschäftsfeld Ferien um 53,6 Prozent.

Reka-Ferien schaut zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr 2019 zurück. Insgesamt konnte die Schweizer Reisekasse ihren Umsatz im Geschäftsfeld Ferien gegenüber dem Vorjahr um 53,6 Prozent auf 68,5 Millionen Schweizer Franken steigern. Dies sei vor allem mit dem Kauf der Swiss Holiday Park AG in Morschach zu begründen. Das Unternehmen brachte einen Umsatzsprung von 51,4 Prozent.

Das Geschäft bei den durch Reka betriebenen Ferienanlagen entwickelte sich positiv. Laut Angaben des Unternehmens konnte der Umsatz in den Produktkategorien Feriendörfer, Ferienhäuser und Hotel gesteigert werden. Da sei vor allem auf die guten Witterungsverhältnisse und die vielen Renovationen der Reka-Ferienanlagen zurückzuführen.

Die Umsätze aus dem Auslandgeschäft nahmen hingegen ab. Die Nachfrage lag noch hinter dem Vorjahr und der Eurokurs führte zu abnehmenden Erträgen aus dem Schweizer Franken. Trotzdem blickt Reka optimistisch in die Zukunft: Der Buchungsstand liegt aktuell 8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Reka-Geld verzeichnet Umsatzrückgang

Im zweiten Geschäftsfeld Reka-Geld verzeichnet die Reisekasse einen Umsatzrückgang von 4,8 Prozent auf 22,8 Millionen Schweizer Franken. Das sei darauf zurückzuführen, dass das Verkaufsvolumen von Reka-Geld gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf 696,8 Millionen Franken gesunken ist. Der Hauptgrund dafür sei, dass zwei Grosskunden die Reka-Geld-Bezugskontingente für ihre Mitarbeitenden gesenkt haben. Ausserem reduzierte sich im letzten Jahr die Marge bei der Einlösung von Reka-Geld. Trotztdem erwartet man in diesem Jahr eine gesteigerte Nachfrage.

Somit steigerte die Reisekasse den Gesamtumsatz im Jahr 2019 insgesamt um 33,5 Prozent auf 91,3 Millionen Franken.

(NWI)