Here & There
Schweizer im Achterbahn-Fieber
Es gibt auch eine Reisewelt abseits von Fernreisen oder Mittelmeerstränden. Eine aktuelle Erhebung von Dertour Suisse verdeutlicht, dass das Abenteuer direkt hinter der Grenze so hoch im Kurs steht wie nie zuvor. Für das Jahr 2026 zeichnet sich ab, dass der Europa-Park für Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr nur ein Tagesasflugsziel ist, sondern sich verstärkt zur Kurzreise-Destination entwickelt.
Laut den Analysen von Dertour Suisse stellen Familien weiterhin die stärkste Buchungsgruppe dar. Über 80 % der über den Veranstalter gebuchten Reisen in den Park entfallen auf Haushalte mit Kindern. Dabei zeigt sich eine Verschiebung im Buchungsverhalten: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer steigt. Während früher oft nur eine Übernachtung gebucht wurde, tendieren Schweizer Familien für 2026 vermehrt zu Aufenthalten von zwei bis drei Nächten.
Warum der Park 2026 boomt
Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass die Nachfrage aus der Schweiz stabil bleibt. Durch die Wasserwelt Rulantica und die steigende Beliebtheit der Wintersaison ist der Park für Schweizer Gäste das ganze Jahr über attraktiv. Mit dem für 2026 geplanten Ausbau der Westernstadt inklusive der neuen «Riverside Western Lodge» und dem 18. Themenbereich (Monaco) schafft das Resort kontinuierlich neue Anreize für Wiederholungstäter.
Weiter kommt hinzu: Die kurze Anreise aus der Schweiz macht den Park zu einer praktischen Wahl. Aus dem Dertour-Report geht zudem hervor, dass Reisende 2026 vermehrt auf Sicherheit und einfache Planung setzen.
Bereits im Jahr 2025 knackte der Europa-Park erstmals die Marke von sieben Millionen Besuchern – einen erheblichen Anteil trugen dabei die Gäste aus der Schweiz bei. Klar ist aber auch: Wer für 2026 einen Trip plant, sollte frühzeitig aktiv werden. Insbesondere die beliebten Familienzimmer in den Erlebnishotels sind laut Dertour Suisse für die Ferienzeiten oft Monate im Voraus vergriffen. Der Trend zum «Multi-Day-Besuch» – also der Kombination aus Freizeitpark und Wasserwelt – soll sich im kommenden Jahr weiter intensivieren.