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Die Inselgruppe der Seychellen im Indischen Ozean gilt mit ihren Korallenriffen und artenreichen Gewässern als beliebtes Ziel für Taucherinnen und Taucher. Bild: Adobe Stock

Tauch-Unglück vor Seychellen – auch Schweizer betroffen

Vor den Seychellen ist ein Tauchschiff gesunken. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Unter den Betroffenen befinden sich auch Schweizer Staatsangehörige.

Ein Tauchgang vor den Seychellen hat für mehrere Reisende in einer Tragödie geendet. Das Tauchschiff Galatea geriet am Freitagmorgen (13. März 2026) nahe der Insel Marie Louise Island in Seenot und sank kurze Zeit später.

Wie die Zeitung «Seychelles Nation» berichtet, konnten zehn Personen gerettet werden. An einer Medienkonferenz teilten die Behörden mit, dass die Suche nach den weiteren Vermissten andauere. Nach aktuellem Stand werden noch zwei Schweizer Staatsangehörige und eine einheimische Person vermisst.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat Kenntnis vom Schiffsunglück und den vermissten zwei Schweizern, wie es SRF bestätigt. Insgesamt haben sich unter den Passagieren sieben Schweizerinnen und Schweizer befunden.

«Die restlichen Schweizer Staatsangehörigen sind wohlauf, und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut», heisst es beim EDA. Aus Daten- und Persönlichkeits­schutzgründen macht das Departement keine weiteren Angaben zu den Betroffenen.

Der Polizeichef der Seychellen, Godfra Hermitte, erklärte an der Medienkonferenz, dass die Ursache des Unglücks derzeit untersucht werde. Der Kapitän der Galatea befindet sich demnach in Polizeigewahrsam.

Gemäss lokalen Berichten gehört das Tauchboot einem französischen Staatsbürger, der auf den Seychellen lebt.

(Der Artikel wurde am 16. März 2026 aktualisiert.)

(TN)