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Swiss machte 2025 deutlich weniger Gewinn
Das Geschäftsjahr 2025 der Swiss lief nicht so wie gewünscht: Der Umsatz der Airline sank um 2,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken. Der operative Gewinn aus dem vergangenen Jahr beläuft sich auf 502,2 Millionen Franken – ein Minus von 26,6 Prozent (Vorjahr: 683,8 Millionen Franken). Das vierte Quartal 2025 war besonders schwach: Die Swiss erwirtschaftete nur rund die Hälfte im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis sank um 49,1 Prozent auf 91,0 Millionen Franken.
Fehlende Triebwerke und Crews
Für Swiss-CEO Jens Fehlinger ist das ein deutliches Zeichen: «Der Ergebnisrückgang zeigt klar: Wir müssen unsere Kosten senken und effizienter werden. Hoher Wettbewerbsdruck, steigende Kosten und fehlende Ressourcen haben unser Wachstum behindert. Jetzt müssen wir gezielt gegensteuern.» Aufgrund der geopolitischen Spannungen sei auch das Frachtgeschäft hinter dem Vorjahresniveau zurückgeblieben. «Entlastend wirkten hingegen die vorteilhaften Treibstoffpreise, die unser Ergebnis stützten», so Dennis Weber, Chief Financial Officer der Swiss.
Darüber hinaus hat die Airline mit operativen Engpässen zu kämpfen: Es fehlen der Swiss sowohl verfügbare Triebwerke als auch Crews. In der Folge standen Flugzeuge länger als geplant am Boden und das Flottenwachstum konnte wegen fehlender Ressourcen nicht wie geplant umgesetzt werden.
Pünktlicher unterwegs
Insgesamt hat die Swiss 2025 rund 18,1 Millionen Passagiere transportiert. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Flüge stieg ebenfalls um 0,6 Prozent auf über 143'000. Die durchschnittliche Auslastung lag jedoch bei 83,3 Prozent und damit um 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. In Sachen Pünktlichkeit konnte sich die Airline um 4,1 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent verbessern.
CEO Fehlinger erläutert: «Kurzfristig bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Umso wichtiger ist es, unsere Strukturen zu verschlanken und nachhaltig effizienter zu werden. Eine Airline, die schrumpft, statt zu wachsen, verliert an Wettbewerbsfähigkeit.» Das 2025 ergriffene Kostensparprogramm soll in diesem Jahr noch besser umgesetzt und Prozesse weiter digitalisiert und automatisiert werden.