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Starkregen setzt Ferieninsel unter Wasser
Sintflutartiger Regen hat auf der indonesischen Ferieninsel Bali zu grossflächigen Überschwemmungen geführt und Evakuierungen ausgelöst. Hunderte Menschen mussten ihre Unterkünfte verlassen, darunter auch zahlreiche Touristinnen und Touristen.
Besonders betroffen ist der Süden der Insel mit beliebten Ferienorten wie Kuta, Legian, Seminyak, Sanur und Canggu. Nach tagelangem tropischem Dauerregen standen Hotels, Gästehäuser, Cafés und Tankstellen teilweise hüfthoch unter Wasser.
Entlang des Badung-Flusses warnten Sirenen vor weiter steigenden Pegeln, während Einsatzkräfte mit Schlauchbooten Bewohner und Reisende aus überfluteten Quartieren in Sicherheit brachten. Einige Menschen retteten sich laut lokalen Medien sogar mit Surfbrettern oder Kajaks aus den Fluten.
Für Feriengäste hatte das Unwetter spürbare Folgen: Unterkünfte mussten teilweise gewechselt werden, einzelne Reisende brachen ihren Aufenthalt vorzeitig ab. Auch im Flugverkehr kam es zu Einschränkungen. Mehrere Maschinen wurden umgeleitet, und auf den Zufahrtsstrassen zum Flughafen Denpasar ist weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen.
Die indonesische Wetterbehörde hat die höchste Warnstufe ausgerufen und rechnet mit weiteren starken Niederschlägen, möglicherweise bis in den April hinein. Neben den intensiven Monsunregenfällen sehen Beobachter auch die zunehmende Bebauung als einen Faktor für die Überschwemmungen.