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Heftiger Schneefall sorgt in New York für Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im öffentlichen Leben. Bild: Screenshot Fox Weather

Schneesturm stoppt Reisen im Nordosten der USA

Ein Blizzard bringt den Nordosten der USA zum Stillstand. Der Wintersturm führt zu erheblichen Störungen an Flughäfen und im öffentlichen Leben der Region.

Ein heftiger Wintersturm legt derzeit grosse Teile des Nordostens der USA lahm und sorgt für massive Einschränkungen im Reiseverkehr. Millionen Menschen sind von Blizzard-Warnungen betroffen, mehrere Bundesstaaten haben laut «CNN» den Ausnahmezustand ausgerufen.

Ein Blizzard ist ein starker Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von über 55 Kilometern pro Stunde und Sichtweiten unter 400 Metern. Mit dieser Stärke vermag er das öffentliche Leben vorübergehend lahmzulegen.

In New York City wurden Strassen, Autobahnen und Brücken zeitweise gesperrt. Bürgermeister Zohran Mamdani verhängte ein umfassendes Fahrverbot für private Fahrzeuge, Lieferwagen und E-Bikes. Schulen, Bibliotheken und zahlreiche öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen, Broadway-Theater sagten ihre Vorstellungen ab. Die Menschen wurden eindringlich aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

Auch im benachbarten Bundesstaat New Jersey gilt eine Blizzard-Warnung. Gouverneurin Mikie Sherrill rief die Menschen dazu auf, Vorräte anzulegen und während des Sturms nicht zu reisen. Die Kombination aus starkem Wind und grossen Schneemengen mache Autofahrten «extrem gefährlich».

Besonders stark betroffen ist der Flugverkehr: Laut Daten des Flugportals Flightaware wurden mehr als 8000 Flüge gestrichen. Probleme gibt es vor allem an den grossen Drehkreuzen in New York, Boston und Philadelphia.

Der Sturm reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Wetterextreme in den USA ein. Erst Anfang Februar hatte ein Wintereinbruch im Südosten des Landes für seltene Schneemengen gesorgt, während im normalerweise warmen Florida Kälterekorde gemessen wurden.

(TN)