Here & There
Unwetter trifft Ferien-Hotspot an der Côte d’Azur
Normalerweise steht Antibes Juan-les-Pins für mediterranes Lebensgefühl, Sandstrände und lebhafte Promenaden – ein Ferienklassiker an der Côte d’Azur, der auch zahlreiche Schweizer Reisende anlockt.
Doch am Dienstagabend (3. Februar 2026) zeigte sich der Badeort von einer ungewohnten Seite: Ein stationäres Gewitter sorgte für extreme Niederschläge und setzte Teile der Stadt innert kürzester Zeit unter Wasser.
Wie «BFM TV» berichtet, fiel binnen weniger Stunden fiel so viel Regen wie sonst in mehreren Wochen. Begleitet wurde das Unwetter von intensivem Hagel, der über mehr als eine Stunde anhielt und Strassen sowie Plätze überflutete.
Auf Social Media verbreiteten sich Videos von Wassermassen, die durch die Gassen schossen und den Verkehr zeitweise zum Stillstand brachten. Die Behörden riefen dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und Abstand zu Gewässern zu halten.
Mehrere Strassen mussten gesperrt werden, Fahrzeuge blieben in den Fluten stecken. «Das Wasser reichte bis zu den Knien», berichtete ein Anwohner. Nachdem der Regen nachliess, blieb eine ungewöhnlich dicke Schicht aus Hagelkörnern zurück, die stellenweise eher an eine Winterlandschaft erinnerte als an die sonst so milde Riviera.
Als Ursache nennen Meteorologen feuchtwarme Mittelmeerluft, die sich kaum verlagerte und dadurch enorme Regenmengen brachte. Rund 86 Liter pro Quadratmeter wurden zwischen Abend und Mitternacht gemessen, lokal könnten es sogar über 130 Liter gewesen sein. Zusätzlich registrierten Wetterdienste rund 90 Blitze. Auch heute Mittwoch bleibt die Lage angespannt, für Teile der Alpes-Maritimes galt weiterhin eine Gewitterwarnung.