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Das traditionsreiche Luttrellstown Castle Resort vor den Toren Dublins verbindet aristokratische Geschichte mit zeitgemässem Luxus inmitten weitläufiger Parklandschaften. Bild: Fáilte Ireland

Sponsored IrlandSchlösser zum Träumen

Moderner Luxus mit über 5000 Jahren Geschichte ist selten zu finden. In Irland jedoch verbergen sich solche Juwelen in vielen Ecken. Auf der Insel gibt es rund 3000 Schlösser und Burgen. In einigen davon finden sich heute exklusive Hotels.

Dublin und Irlands Historischer Osten bilden 2026 eine attraktive Kombination für kultur- und genussorientierte Reisende. Zu den kulinarischen Höhepunkten zählen zwei neue Fine-Dining-Erlebnisse, die Vergangenheit und Gegenwart auf unterschiedliche Weise inszenieren.

Im historischen Malahide Castle, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, erleben Gäste bei einer Hunt Dinner Party den Glanz des 18. Jahrhunderts. Empfangen von irischen Wolfshunden nehmen sie in Nugent’s Hall Platz, wo ein viergängiges Menü mit feinen Weinen und Lambay Whiskey, der ganz in der Nähe auf einer kleinen Insel reift, Teil einer immersiven historischen Inszenierung ist.

Einen modernen Kontrapunkt setzt Díon, Dublins erstes luxuriöses Rooftop-Restaurant. Untergebracht im ehemaligen Gebäude der irischen Zentralbank verbindet es 1970er-Jahre-inspiriertes Interieur mit zeitgenössischem Design und spektakulären 360-Grad-Blicken über die Stadt. Die Küche interpretiert irische Produkte mutig und zeitgemäss.

Malahide Castle nahe Dublin entführt Gäste mit historischen Inszenierungen und kulinarischen Erlebnissen in die Welt des irischen Adels des 18. Jahrhunderts. Bild: Fáilte Ireland

Mitten in der Stadt liegt Dublin Castle, dessen Ursprünge bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückreichen. Errichtet auf dem Gelände einer ehemaligen Wikingersiedlung, diente es über Jahrhunderte als Sitz der englischen und später britischen Verwaltung.

Nach der Unabhängigkeit Irlands wurde die Anlage 1922 an die neue Regierung übergeben. Heute ist Dublin Castle Regierungskomplex, zentrale Sehenswürdigkeit und symbolisches Tor zu einer Region, die wie kaum eine andere von Geschichte geprägt ist: Irlands historischer Osten.

Eine der burgenreichsten Regionen Europas

Irlands historischer Osten erstreckt sich von Dublin bis in den Südosten der Insel und vereint über 5000 Jahre Geschichte auf engem Raum. Schlösser, Herrenhäuser, Klöster und Abteien prägen das Landschaftsbild.

Insgesamt zählt Irland mehr als 3000 Burgen und Schlösser. Ein Grossteil davon liegt in gut erreichbarer Distanz zur Hauptstadt und lässt sich ideal mit einem Städtetrip kombinieren.

Zu den exklusivsten historischen Unterkünften der Region zählt Lismore Castle in der Grafschaft Waterford. Das im 12. Jahrhundert errichtete Schloss thront über dem River Blackwater und gilt als architektonisches Juwel. Einst im Besitz von Sir Walter Raleigh, kann es heute komplett mit Butlern und Personal gemietet werden. Berühmte Gäste wie Cecil Beaton, Lucian Freud, Fred Astaire oder John F. Kennedy schätzten bereits die besondere Atmosphäre des Hauses.

Das neugotische Adare Manor in der Grafschaft Limerick zählt zu den exklusivsten Schlosshotels Irlands. Bild: Tourism Ireland

Ebenfalls verzaubernd ist das Adare Manor an der Westküste, in der Grafschaft Limerick – ein Meisterwerk der Neugotik. Dort, wo der Shannon in den Atlantik mündet, verfügt das 5-Sterne-Haus über ein eigenes Sternerestaurant, einen Spa-Bereich und einen renommierten Golfplatz, der 2027 Austragungsort des Ryder Cup sein wird.

Persönlicher Luxus: Kleinere Schlösser mit Charakter

Neben den grossen Namen prägen auch kleinere, persönlich geführte Häuser den besonderen Reiz der Region. Das familiengeführte Ballyseede Castle aus dem späten 16. Jahrhundert liegt eingebettet in 30 Hektar an Gärten und Wälder. Herrschaftlicher Salon, prächtige Lüster, Ölgemälde und Antiquitäten lassen klassische Schlossfantasien lebendig werden.

Das kleine gotische Schloss von Kinnitty, erbaut 1213 neben einem Augustinerkloster, ist nicht nur für seine regionale Küche und gemütliche Bibliothek bekannt, sondern auch für seine Legenden. Der sogenannte «Mönch von Kinnitty» soll noch heute durch die Zimmer wandeln.

Unbekannte Schätze

Abseits der bekannten Highlights bietet Irlands historischer Osten zahlreiche geschichtsträchtige Orte mit intensiver Ausstrahlung und vergleichsweise wenig Besucherandrang. Boyle Abbey in der Grafschaft Roscommon beeindruckt mit monumentalen Kreuzgängen und gut erhaltenen Steinschnitzereien.

Die mystische Klosteranlage Fore Abbey in Westmeath gilt als einer der geheimnisvollsten historischen Orte Irlands. Bild: Tourism Ireland

Fore Abbey in Westmeath, im 7. Jahrhundert gegründet, ist bekannt für seine «sieben Wunder»; darunter Wasser, das bergauf fliesst, und ein Kloster, das nie im Moor versank. Diese weniger bekannten Anlagen bieten authentische Erlebnisse und zeigen, wie vielfältig und dicht die Geschichte der Region bis heute präsent ist.

Dublin und Irlands historischer Osten bilden eine ideale Kombination aus urbanem Genuss, luxuriösen Erlebnissen und tief verwurzelter Geschichte. Dublin ist nicht nur kultureller Mittelpunkt der Region, sondern auch der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Landes.

Die Lombard Street im Herzen Dublins steht sinnbildlich für die Verbindung aus urbanem Leben und historischer Tiefe in Irlands Hauptstadt. Bild: Tourism Ireland

Von der Hauptstadt aus lässt sich Irlands historischer Osten bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Regionalzüge und Überlandbusse verbinden Dublin regelmässig mit Städten und Ortschaften im Osten, Südosten und Norden der Insel und machen viele historische Sehenswürdigkeiten gut erreichbar.

(TN)