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Unwetter treffen Griechenland mit voller Wucht
Sintflutartiger Regen hat in Teilen Griechenlands Überschwemmungen verursacht. Mindestens zwei Menschen starben. Das berichteten griechische Medien. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Der Fährverkehr brach zusammen.
Ein Beamter der Küstenwache rutschte Berichten zufolge während einer Kontrolle in einem kleinen Hafen auf der Halbinsel Peloponnes aus und fiel ins Meer. Dort wurde er von den hohen Wellen mitgerissen und ertrank, wie die Nachrichtenagentur ANA-MPA meldete. In Athen wurde laut einem Radio-Bericht eine Frau von den Wassermassen erfasst und tödlich verletzt.
In der griechischen Hauptstadt Athen verwandelten sich Strassen in reissende Bäche. Autos, Mülltonnen und Geröll wurden durch die Gegend geschleudert, wie Aufnahmen griechischer Medien zeigten. Der Zivilschutz rief die Einwohnerinnen und Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen des Landes blieben die Schulen geschlossen.
Das Sturmtief wird nach Angaben des griechischen Wetteramts auch am Donnerstag (22. Januar 2026) Auswirkungen haben. Betroffen sein sollen unter anderem die bei Touristinnen und Touristen beliebten Inseln Rhodos, Lesbos und Samos.