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Nach tagelangen Starkregenfällen sind Strassen in Südafrika überflutet und teilweise unpassierbar. Bild: Screenshot SABC News

Unwetter treffen südliches Afrika

Heftige Regenfälle haben im südlichen Afrika zu schweren Überschwemmungen geführt und zahlreiche Orte von der Aussenwelt abgeschnitten. In Südafrika wurde der Krüger-Nationalpark aus Sicherheitsgründen vorläufig geschlossen.

Nach schweren und tagelang anhaltenden Regenfällen sind Teile des südlichen Afrikas von Überschwemmungen und Zerstörungen betroffen. In Südafrika sprachen die Behörden der Provinz Limpopo von einem Katastrophenzustand.

Während im Nachbarland Simbabwe seit Jahresbeginn bereits rund 70 Menschen in den Fluten ums Leben kamen und mehr als tausend Familien nach der Zerstörung ihrer Häuser obdachlos sind, gab es in Südafrika nach Angaben eines Sprechers des Zivilschutzes bisher 19 Tote. Mehrere Orte sind nach Angaben der Behörden von der Aussenwelt abgeschnitten.

Der bekannte Krüger-Nationalpark in Südafrika ist seit Donnerstag (15. Januar 2025) vorläufig für Tagesgäste geschlossen. Eine Sprecherin der zuständigen Nationalparkbehörde  sprach von einer vorsorglichen Massnahme angesichts der Wetterprognosen.

Meteorologen rechnen bis zum Wochenende mit weiteren schweren Regenfällen. Wegen der Überflutung des Flusses Letaba wurde eines der Camps des Parks bereits evakuiert. Dabei wurden, wie auf Social Media zu sehen war, auch Helikopter eingesetzt, da Strassen teilweise unter Wasser standen.

(TN)