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Sturm und Starkregen sorgten in mehreren Regionen Italiens für umgestürzte Bäume, beschädigte Fahrzeuge und zahlreiche Feuerwehreinsätze. Bild: Vigili del Fuoco

Heftige Unwetter in Italien

Sturm, Starkregen und Schneefälle haben am Wochenende weite Teile Italiens beeinträchtigt. Besonders im Süden kam es zu Verkehrsbehinderungen sowie zu Ausfällen von Fähr- und Flugverbindungen.

Unwetter mit starkem Wind, Regen und Schneefällen haben am Wochenende weite Teile Italiens erfasst. Nach Angaben von Meteorologen war die Wetterlage auf den Zustrom kalter Luft aus Nordeuropa zurückzuführen. Vor allem in Mittel- und Süditalien kam es am Samstag und Sonntag zu teils heftigen Regenfällen, insbesondere in Kampanien und Kalabrien.

Zudem wehte starker Mistral entlang der Küsten der Toskana, Latiums und Kampaniens sowie in den Apenninen und auf den grossen Inseln Sizilien und Sardinien. Die Insel Capri war wegen stürmischer See vorübergehend vollständig vom Festland abgeschnitten, wie Medien berichteten. Auch Ischia und Procida waren nicht erreichbar. Die Fährverbindungen zu den Äolischen Inseln vor Sizilien waren mehrere Tage unterbrochen.

In Sardinien wurden Windböen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Mehrere Fährverbindungen und einzelne Flüge wurden umgeleitet. In den Bergen der Insel liegt oberhalb von 1000 Metern Schnee. In Kalabrien führten Sturm und Starkregen zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr, vor allem wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Werbetafeln.

Auf den Alpen kam es zu kräftigen Schneefällen. In den Apenninregionen Marken, Abruzzen und Molise schneite es stellenweise bis in Hügellagen. Für Montag erwarten die Meteorologen eine allmähliche Entspannung der Wetterlage durch den Einfluss eines Hochdruckgebiets.

(TN)