Here & There

Blick in die scheinbar endlose Weite: Die Sanddünen der Wahiba Sands ragen bis zu 100 Meter in die Höhe. Alle Bilder: Let’s go Tours

Oman: Zwischen Wüste, Meer und Bergen

Kaum ein anderes Land vereint Natur, Kultur und Gastfreundschaft so eindrucksvoll wie Oman. Genau von diesen Gegensätzen durfte sich kürzlich eine Gruppe Reiseprofis auf einer Studienreise mit Let’s go Tours begeistern lassen.

Die achttägige Reise begann am 8. Dezember voller Neugier, Offenheit und Vorfreude. Für einen Grossteil der Gruppe war es die erste Begegnung mit dem Sultanat, was die Studienreise von Let’s go Tours von Beginn an besonders lebendig machte. Schnell entwickelte sich eine angenehme Dynamik, die einen regen Austausch und das gemeinsame Erleben in den Mittelpunkt stellte.

Die ersten Eindrücke der arabischen Welt wurden in Muscat und der Hafenstadt Matrah gewonnen. Anschliessend ging es in Allradfahrzeugen der Küste entlang durch ursprüngliche Landschaften und weiter ins Landesinnere. Besonders eindrücklich war die Fahrt zu den Wahiba Sands. Mit goldenem Sand soweit das Auge reicht, geschwungene Dünen, Dromedare und einem unvergesslichen Sonnenuntergang, der von traditionellem omanischem Kaffee und Snacks begleitet wurde – Momente, die niemand so schnell vergessen wird.

Vor der Festung von Nizwa (v.h.l.): Nadja Jayamanne-Gross (Glisenti Travel), Maribel Hauschild (Knecht), Nadja Kipfer (Reisebüro Buchs), Carolina Leuenberger-Brun (Knecht), Ursula Gerber-Aebischer (Globetrotter), Kathrin Wagner (Let’s go Tours), Luana Pedrett (Let’s go Tours), Flurina Müller (Helbling Reisen), Manuela Pfändler-Gruss (tourasia), Larissa Specker (Globetrotter), Flurina Klingele (Helbling Reisen), Pia Sonderegger (Reiseatelier), Lorena Romeo (TUI) und Tanja Böni (Reisebüro Sulzberger).

Aus der Wüste raus führte es die Karawane via Nizwa auf 2000 Meter über Meer auf den Jabal Akhdar. Dort öffnete sich eine spektakuläre Bergwelt, die atemlos machte. Ein besonderer Adrenalinkick erwartete alle Schwindelfreien an der Via Ferrata. Spürbar lebendig und mit etwas Herzklopfen in den teils überhängenden Felswänden des Canyons wurde klar, wie faszinierend und neu die Bergwelt auch für erfahrende Schweizer Reisende sein kann.

Neben den erlebnisreichen Tagen standen natürlich immer wieder Hotelbesuche an – sowohl im Norden als auch im Süden nach dem Inlandsflug nach Salalah. So konnten die Spezialisten die Aktivitäten- und Hotelvielfalt aus erster Hand kennenlernen und prüfen.

Salalah gilt als Ziel für Strandliebhaber – doch der Süden des Oman hat weit mehr zu bieten. Die Reisegruppe konnte raue Naturspektakel und ursprüngliche Dörfer vor dem Ausklingen am Strand – inklusiven Delfinen – besichtigen.

Die lebendige Hafenstadt Matrah beherbergt einer der ältesten Märkte Omans und liegt östlich von der Hauptstadt Maskat.

Die Vielseitigkeit des Landes ist beeindruckend – Von Wadis, unberührten Küstenstreifen und Stränden über Dünenlandschaften, bis zum steinigen Gebirge sowie einer Vielzahl an Unterkünften, die unterschiedlichsten Ansprüchen genügen, ist im Sultanat für jeden Geschmack etwas geboten. Auch die neuen Oman-Reiseprofis bestätigen, dass das Sultanat mit seinen Kontrasten nachhaltig verzaubert.

(TN)