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Starkregen und Hochwasser setzen Südfrankreich kurz vor den Feiertagen unter Druck und führen zu Überschwemmungen und Einschränkungen im Alltag. Bild: Screenshot Youtube / L'Observateur

Südfrankreich kämpft mit Hochwasser

Statt Lichterglanz und Vorfreude prägen überschwemmte Strassen und Stromausfälle die Tage vor Weihnachten in Teilen Südfrankreichs. In der Region rund um Montpellier kämpfen Behörden und Bevölkerung mit einer Hochwasserlage, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gab.

Kurz vor Weihnachten sind Teile von Südfrankreich von starkem Hochwasser betroffen. Der französische Warndienst Vigicrue schrieb von einem «aussergewöhnlichen Hochwasser» im Département Hérault, bei der Grossstadt Montpellier.

Die örtliche Präfektin Chantal Mauchet sagte, eine solche Lage habe es wohl seit mehr als 30 Jahren nicht gegeben. Für die Gegend gilt die höchste Warnstufe Rot, auch wenn das Wasser mittlerweile zurückgeht.

Haushalte waren vom Strom abgeschnitten und Strassen überschwemmt. Die Fortbewegung bleibe sehr schwierig, sagte Mauchet. Opfer gebe es aber keine. Wegen Starkregens standen zudem Teile von Montpellier unter Wasser. Aus Sicherheitsgründen blieben der Weihnachtsmarkt, Parks und der Zoo geschlossen.

(TN)