Here & There
Nantes: Von Stockfisch bis Rigolette
Hier ist sie omnipräsent, die westfranzösische Lebensart. Gäste spüren sie beim Schlendern durch die Gassen und beim Entdecken historischer Monumente. Die Nähe zum Wasser verstärkt den Charme der Stadt zusätzlich, sei es durch die Loire, die Nantes umfliesst, oder im Viertel der Cité des Congrès. Auch im Spätherbst präsentieren sich solche Orte als beliebte Freizeit- und Erholungsräume, die zum Flanieren entlang der Kais, zu Flusskreuzfahrten oder zur Teilnahme an Veranstaltungen einladen.
Und diese landschaftliche und urbane Vielfalt macht Appetit auf mehr: Nantes verfügt über eine kreative Kulinarik-Szene, die bereits die Auszeichnung als Gastronomie-Newcomer 2025 des Bewertungsportals «La Liste» erhalten hat.
Maritime Vielfalt
Bereit für erste Impressionen? Die Restaurants und Bistros der Stadt bieten Spezialitäten wie Stockfisch-Brandade und lokale Meeresfrüchte an. Dank der Nähe zum Meer können Bewohner und Besucher den frischen Fisch und die köstlichen Schalentiere an Tischen direkt am Wasser geniessen.
Wer Langustinen & Co. mit der berühmten Beurre Blanc geniessen möchte, findet bereits im Stadtzentrum viele passende Adressen wie das «Agave», das «Bairoz» oder das «Lamaccotte». Doch auch der Markt von Talensac, einer der ältesten und bekanntesten der Stadt, lädt zur kulinarischen Schatzsuche ein. 1937 eröffnet, bietet die Institution einen Reigen der Stände – besonders beliebt sind dort wiederum diejenigen mit maritimem Angebot.
Der Kuchen-Name ist Programm
Nach Fisch und Meeresfrüchten empfiehlt es sich in Nantes, auch die süssen Köstlichkeiten der Region zu probieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Stück Gâteau Nantais? Der Kuchen mit Mandeln und dunklem Rum ist typisch für die Küche des frühen 20. Jahrhunderts, punktet aber auch heute noch mit seinem üppigen Geschmack.
Ebenfalls eine lokale Spezialität sind die bunten Rigolettes-Bonbons mit ihrem weichen Kern. Unter einer dünnen, knusprigen Zuckerhülle verbirgt sich dabei natürliches Fruchtmark, das je nach Sorte mal nach Zitrone oder Mandarine, mal nach Johannisbeere oder Ananas schmeckt. Für solche exotischen Erlebnisse brauchen Schlemmermäuler indes nicht weit zu reisen: Nantes ist von Zürich, Basel oder Genf aus bequem und rasch per Zug oder Flugzeug erreichbar – alles gute Gründe für die nächste Reise.
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