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Überflutete Strassen und Hotels auf Bali: Die indonesische Ferieninsel kämpft mit den Folgen heftiger Regenfälle. Bild: X / Screenshot Disaster News

Tote nach sintflutartigem Regen auf Bali

Ungewöhnlich starke Regenfälle haben auf Bali zu massiven Überschwemmungen geführt. Hotels, Strassen und ganze Stadtteile stehen unter Wasser. Mehrere Menschen haben in den Fluten ihr Leben verloren. Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz.

Sintflutartige Regenfälle haben auf der indonesischen Ferieninsel Bali schwere Überschwemmungen verursacht. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben. Neben der Hauptstadt Denpasar war unter anderem auch der beliebte Ferienort Kuta betroffen.

Das teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Einsatzkräfte waren mit Schlauchbooten im Einsatz, um Touristinnen und Touristen aus ihren Hotels in Sicherheit zu bringen, wie das Nachrichtenportal «Detik.com» berichtete.

Starkregen hatte in den vergangenen Tagen grosse Teile Balis heimgesucht. Die für ihre Reisefelder, Tempel und Strände bekannte Insel ist bei Reisenden aus aller Welt beliebt.

Videos der Rettungskräfte zeigten Menschen, die durch brusttiefes Wasser wateten. Hotels, Geschäfte und ein Spital in den betroffenen Gebieten wurden überflutet. Der Zugang zum internationalen Flughafen in Denpasar war stark eingeschränkt, wichtige Hauptstrassen versanken im Verkehrschaos. Der Flugverkehr selbst war nach Angaben eines Sprechers aber nicht betroffen.

«Unsere Priorität ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner in den am stärksten betroffenen Gebieten in Sicherheit zu bringen», sagte Bezirksmilitärchef Putu Tangkas Wiratawan. «Wir hoffen, dass die Fluten bald zurückgehen und das Leben wieder normal wird.»

Überschwemmungen und Erdrutsche gehören in Indonesien zur Regenzeit fast jedes Jahr zum Alltag. Doch die aktuellen Regenfälle gelten als ungewöhnlich heftig.

(Dieser Artikel wurde am 11. September 2025 aktualisiert.)

(TN)