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Der Vulkan Kilauea auf Hawaii zeigt erneut seine Kraft: Lavafontänen steigen über 100 Meter in die Höhe. Bild: Screenshot X / Volcaholic

Heftiger Vulkanausbruch auf Hawaii

Der Kilauea auf Hawaii ist wieder ausgebrochen: Lavafontänen von bis zu 100 Metern schiessen derzeit in den Himmel. Für die Inselbewohner bleibt der Ausbruch ungefährlich. Die US-Erdbebenwarte warnt jedoch vor den vulkanischen Gasen.

Der Vulkan Kilauea auf Hawaii spuckt erneut Lavafontänen. Die Eruption begann nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS am Dienstagmorgen (Ortszeit). Lavafontänen seien bis zu 100 Meter in die Luft geschossen, hiess es.

Auf der Plattform X veröffentlichte die Erdbebenwarte ein Video des Ausbruchs, auf dem zu sehen war, wie ein Wirbelwind am Rand der Lavafontäne kreiste. Dieses Phänomen trete gelegentlich bei Ausbrüchen auf und entstehe durch das Zusammentreffen von heisser und kalter Luft, hiess es.

Es handelt sich den Angaben zufolge um die 32. eruptive Episode, seit der Kilauea im vergangenen Dezember wieder auszubrechen begann. Seitdem ereigne sich etwa eine Episode pro Woche.

Die Ausbrüche dauerten zwischen ein paar Stunden und mehr als einer Woche, hiess es. Die Eruption spiele sich in einem geschlossenen Bereich des Vulkan-Nationalparks ab. Die austretenden vulkanischen Gase könnten aber weitreichende Auswirkungen haben, warnte die Erdbebenwarte.

Der 1247 Meter hohe Kilauea ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er liegt auf der grössten Insel der Hawaii-Inselkette, die selbst den Namen Hawaii trägt und auch «Big Island» genannt wird.

(TN)