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Deutlich weniger Touristen aus der Schweiz und Deutschland reisten im Juli 2025 in die USA. Bild: Popa

Im Juli reisten 13 Prozent weniger Schweizer in die USA

Schweizerinnen und Schweizer wenden sich zunehmend vom Reiseziel USA ab. Im Hochsaisonmonat Juli fällt das Minus zweistellig aus, wie aktuelle Zahlen zeigen.

Monatlich publiziert die International Trade Administration der USA die neuesten Einreisezahlen. Im ersten Halbjahr 2025 reisten insgesamt 169'403 Schweizerinnen und Schweizer in die USA – ein Minus von 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nun liegen auch die Zahlen für den Hochsaisonmonat Juli vor. Das Minus fällt hier noch deutlicher aus: 48'447 Reisende aus der Schweiz besuchten die USA, das sind 12,7 Prozent weniger als im Juli 2024.

Dass die Rückgänge nun stärker ausfallen, war für die USA-Reiseveranstalter absehbar. Viele Buchungen für das erste Halbjahr wurden noch im Herbst 2024 getätigt, als die USA noch nicht so stark im negativen Fokus standen. Mittlerweile hat zudem der jüngste «US-Zollhammer» für weitere Missstimmung gesorgt – was sich wohl auch auf die Buchungslust der kommenden Monate auswirken dürfte.

Auch aus Deutschland sind die Zahlen im Juli eingebrochen: 14,7 Prozent weniger Deutsche reisten in die USA. Zudem ist die Zahl der Flugbuchungen auf Transatlantikstrecken im Jahresvergleich rückläufig – laut Cirium um knapp zehn Prozent. Weltweit hält sich der Rückgang der internationalen Einreisen in die USA im Juli mit einem Minus von 3,1 Prozent im Rahmen.

(TN)