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Bei brütender Hitze im Raum Antalya raten die Behörden: drinnen bleiben, Schatten suchen und viel trinken. Bild: Adobe Stock

Griechenland und Türkei ächzen unter Extremtemperaturen

Glutofen Südeuropa: Griechenland und die Türkei stöhnen unter der Hitze – und das Schlimmste steht erst noch bevor.

Bereits in den Morgenstunden herrschen mehr als 30 Grad, im Laufe des Tages klettern die Temperaturen auf über 40 Grad, und auch nachts kühlt es kaum ab: In Griechenland und der Türkei macht erneut eine Hitzewelle den Menschen das Leben schwer. Dabei ist der Höhepunkt noch gar nicht erreicht: Am Donnerstag und Freitag soll es noch heisser werden als jetzt schon.

Arbeitsverbot in den Mittagsstunden für alle Arbeiten im Freien: Mit dieser Massnahme werden in Griechenland nicht nur Bauarbeiter und Beschäftigte in der Landwirtschaft, sondern auch Lieferdienst-Mitarbeiter geschützt. Nur wer über ein Auto mit Klimaanlage verfügt, darf Pizza und anderes Essen ausfahren. Töff- und Velolieferanten ist das vorerst in der Mittagszeit gesetzlich verboten, bis die Hitzewelle wieder abklingt.

Leidtragende sind auch die Touristinnen und Touristen: Wer Besuche etwa auf der Akropolis plant, muss damit rechnen, dass das Athener Wahrzeichen kurzfristig über Mittag geschlossen bleibt. Zu gross ist die Gefahr etwa von Hitzschlägen und Kreislaufproblemen sowohl für die Besucherinnen und Besucher als auch die Beschäftigten dort.

Auch der türkische Wetterdienst warnt bis Freitag vor starker Hitze. Im südosttürkischen Diyarbakir sollen die Temperaturen 45 Grad erreichen, im bei Feriengästen beliebten Antalya und an der Ägäis klettert das Thermometer voraussichtlich bis auf 40 Grad. Die Behörden mahnen, vor allem Kinder und ältere Menschen sollten sich bis zum frühen Abend in Innenräumen aufhalten.

(TN)