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Tropensturm Wipha hinterlässt Spur der Zerstörung in Südostasien
Der Tropensturm Wipha hat auf den Philippinen mit heftigen Winden und Starkregen zahlreiche Menschen in die Flucht getrieben. Die Behörden meldeten mindestens sechs Tote. Etwa eine Million Menschen in mehr als 40 Provinzen des südostasiatischen Inselstaates sind laut Katastrophenschutz von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Auch Teile der Hauptstadt Manila stehen unter Wasser.
Erste Ausläufer des Sturms hatten schon vor einer Woche heftigen Regen gebracht. Bis zum Wochenende hatte sich der Sturm dann massiv verstärkt, bis er am Samstag von den Philippinen abzog. Seither regnet es aber immer weiter, weil der Sturm den aktuellen Monsun noch verstärkt hat.
Anschliessend wütete Wipha in China und vor allem Hongkong als Taifun und beeinträchtigte dort das öffentliche Leben stark. Am Wochenende kam es zu Flugausfällen für Zehntausende Passagiere. Bäume stürzten um, es gab mehr als zwei Dutzend Verletzte. Zeitweilig galt in der chinesischen Sonderverwaltungsregion die höchste Warnstufe zehn.
Zwei tote Touristen in Thailand
Auch in Thailand war der Sturm zu spüren. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind bereits am Wochenende zwei chinesische Reisende als direkte Folge der Unwetter in bekannten Touristenregionen ums Leben gekommen. Eine 53-Jährige wurde auf einer kleinen Insel nahe Phuket von einem umstürzenden Baum erschlagen, wie die Zeitung «Bangkok Post» berichtete. Ein 34-Jähriger ertrank vor der Insel Koh Lanta bei hohem Wellengang.
Mittlerweile ist Wipha in Vietnam mit Böen von bis zu 138 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen. Örtliche Medien berichteten von «zerstörerischen Winden, schweren Regenfällen und grossflächigen Überschwemmungen». Das Verteidigungsministerium hatte bereits im Vorfeld Hunderttausende Einsatzkräfte mobilisiert, um Betroffenen schnell helfen zu können. Zwei kleinere Flughäfen im Norden Vietnams wurden vorsorglich geschlossen.