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Sintflutartige Regenfälle setzten Teile der New Yorker U-Bahn unter Wasser. Mehrere Stationen waren vollständig überflutet. Bild: Screenshot Youtube / The Guardian

Sintflut legt New York lahm

Aufgrund heftiger Regenfälle kam der Verkehr in New York zum Erliegen. An den Flughäfen starteten zwischenzeitlich keine Flugzeuge mehr. Sogar noch schlimmer war die Situation in New Jersey, wo der Notstand ausgerufen wurde.

Sintflutartige Regenfälle haben Teile der New Yorker U-Bahn unter Wasser gesetzt und ein Verkehrschaos in der US-Metropole ausgelöst. Mehrere U-Bahnstationen wurden in der Nacht zum Dienstag überschwemmt, der Verkehr musste teilweise komplett eingestellt werden.

Auf wichtigen Verkehrsachsen kam es zu langen Staus, der Verkehr wurde zeitweise lahmgelegt. Die Flughäfen John F. Kennedy, La Guardia und Newark strichen vorübergehend alle Abflüge.

Der Gouverneur des Bundesstaates New Jersey, Phil Murphy, rief in mehreren Landkreisen den Notstand aus und forderte die Bewohnerinnen und Bewohner auf, zu Hause zu bleiben. Rettungsdienste mussten mehrere Fahrer aus ihren vom Wasser eingeschlossenen Autos befreien.

Auch die Bundesstaaten Virgina, Maryland und Pennsylvania waren vom Unwetter betroffen. Für Virginia gab der Wetterdienst eine Sturzflutwarnung heraus. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Laut Wetterdienst fielen in einigen Stadtteilen von New York innerhalb von knapp zwei Stunden zwischen 38 und 45 Liter Regen pro Quadratmeter, in New Jersey wurden örtlich bis zu 150 Liter pro Quadratmeter gemessen. Das Abwassersystem war den enormen Wassermengen nicht gewachsen.

(TN)