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Das Eintauchen ins Meer fördert Entspannung, Glück und Wohlbefinden – mit dem Schnorchel eröffnet sich gar eine traumhafte Welt, die uns normalerweise verschlossen bleibt. Bild: Adobe Stock

Das sind die schönsten Schnorchel-Destinationen der Welt

Kristallklares Wasser, farbenfrohe Korallenriffe und atemberaubende Meeresbewohner: Überall auf der Welt locken spektakuläre Orte zum Schnorcheln. Wir listen zehn der spektakulärsten auf – von Island bis Indonesien.

Schnorcheln gilt nicht nur als entspannende Freizeitbeschäftigung, sondern auch als heilsame Auszeit für Körper und Geist. Von der Silfra-Spalte in Island bis zu den Lagunen Französisch-Polynesiens: Travelnews hat die schönsten Schnorchel-Destinationen erkoren.

Sipadan, Malaysia

Sipadan liegt in der Celebessee vor der Küste von Sabah, dem östlichsten Bundesstaat Malaysias auf der Insel Borneo. Berühmt für Tauchen auf Weltklasseniveau und einst von Meeresforscher Jacques Cousteau als ein «unberührtes Kunstwerk» beschrieben, ist auch das Schnorcheln hier absolut spektakulär: Man kann mühelos beeindruckende Korallenformationen, Meeresschildkröten und Buckelkopf-Papageifische beobachten.

Hebriden, Schottland

Die abgelegenen Hebrideninseln bieten einige der aufregendsten Schnorchel-Erlebnisse der Welt – darunter das Schwimmen mit friedlichen Riesenhaien, den zweitgrössten Fischen der Erde. Ausserdem begegnet man dort Seehunden, Biolumineszenz und dichten Kelpwäldern. Aber auch abseits der Hebriden gibt es in ganz Schottland viele gut zugängliche Plätze zum Schnorcheln. Die Pfade des Scottish Wildlife Trust bieten dabei gut kartierte Unterwasserabenteuer.

Whitsunday Island, Australien

Australiens Bait Reef beherbergt einige der beeindruckendsten Korallenformationen der Welt. Am bekanntesten sind die «Stepping Stones» – rund 20 flache, säulenartige Riffe, die wie Soldaten in Formation aufgereiht an der Südwestseite des Riffs stehen. Jede dieser Formationen ragt aus etwa 25 Metern Tiefe empor und endet nur einen Meter unter der Wasseroberfläche. Sie sind vollständig mit Korallen bewachsen. Viele kleine tropische Fischen, schwimmen in Schwärmen um die Spitzen der Steine herum.

Mikura-jima, Japan

Eine Reise, die sich lohnt: Um die abgelegene Insel Mikura-jima zu erreichen, muss man auf die siebeneinhalb-stündige Nachtfähre. Etwa 200 Kilometer südlich von Tokio gelegen, ist Mikura-jima einer der wenigen Orte weltweit, an denen man mit wilden Indopazifischen Grossen Tümmlern schnorcheln kann. Die Gewässer rund um die Insel sind oft rau und wellig, daher ist das Erlebnis eher für erfahrene Schnorchler geeignet. Die Saison für Delfin-Schnorcheln geht von Mitte April bis Oktober.

Makarska, Kroatien

Makarska an der kroatischen Adria ist ein Hotspot zum Schnorcheln. Das Wasser ist kristallklar mit Sichtweiten bis zu 20 Metern. Die felsige Küste, kleinen Buchten und Kiesstrände bieten perfekte Bedingungen zum Entdecken der Unterwasserwelt. Man kann bunte Fischschwärme, Seeigel, Seesterne, Anemonen und mit etwas Glück sogar Oktopusse beobachten. Besonders zu empfehlen sind die Halbinsel Sveti Petar, Podgora & Tučepi sowie der Nugal Beach.

Silfra, Island

Die berühmte Silfra-Spalte im Þingvellir-Nationalpark in Island – ein Unesco-Welterbe – ist ein idealer Ort für Schnorchelabenteuer. Es ist der einzige Ort, an dem man zwischen zwei tektonischen Platten schnorcheln kann. Um der Kälte zu trotzen, trägt man einen Trockentauchanzug und taucht ein in eines der klarsten Gewässer der Welt – mit einer Sichtweite von unglaublichen 120 Metern. Da dieses Gletscherwasser jahrzehntelang unterirdisch gefiltert wurde, ist es so rein, dass man es beim Schnorcheln sogar trinken darf.

Französisch-Polynesien

Ganz Französisch-Polynesien begeistert mit traumhaften Schnorchelorten. Im abgelegenen Tetiaroa Atoll kannst du von August bis Oktober sogar mit Buckelwalen schnorcheln. Moorea ist ein Geheimtipp – vor allem die Lagune bei Motu Irioa mit ihren Schwarzspitzen-Riffhaien.

Im Tiputa Pass schwimmt man mit Grossen Tümmlern und Fischschwärmen, während man in der Blue Lagoon direkt vom Mittagstisch zu Babyhaien ins Wasser gleitet. Bora Bora bietet neben Überwasser-Bungalows auch Rochen, Haie und eine Mantarochen-Putzstation – sowie Korallenpflanzungen mit Meeresbiologen.

Raja Ampat, Indonesien

Raja Ampat gilt als Mekka für Schnorchler und zählt zu den artenreichsten Meeresregionen der Welt. Die Inselgruppe begeistert mit seltenen, endemischen Arten wie dem Raja-Ampat-Epaulette-Hai oder dem Papua-Gartenaal. Über 2000 Fischarten tummeln sich rund um mehr als 1500 von Grün bedeckten Kalksteininseln – kein Wunder, dass Raja Ampat oft als das «letzte Paradies auf Erden» bezeichnet wird. Highlights sind das Lenmakana-See, wo man mit stachellosen Quallen schnorcheln kann, sowie die blühenden Korallengärten in der Aljui-Bucht.

Bazaruto Archipelago, Mozambik

Das Bazaruto-Archipel in Mosambik liegt nur etwa 35 Kilometer vor der Ostküste Afrikas gelegen und besteht aus sechs Inseln: Bazaruto, Benguerra, Magaruque, Bangue, Shell und Santa Carolina. Seit 1971 ist das gesamte Gebiet ein Nationalpark und bietet eine Fülle an Schnorcheln-Möglichkeiten – mit intakten Riffen, tropischen Fischen und türkisfarbenem Wasser.

Palawan, Philippinen

Von Puerto Princesa auf Palawan aus kannst du in nur 45 Minuten Bootsfahrt tolle Tagesausflüge zu den umliegenden Inseln unternehmen: Luli Island, Starfish Island, Panden Island und Cowrie Island. Dort erwarten Schnorchel-Fans kristallklares Wasser mit Seesternen, Meeresschnecken und Kaurischnecken – einer besonders schönen Art von Meeresschnecken.

(TN)