Here & There

Vertreterinnen und Vertreter der IST-Projektklassen mit Vera Trachsel (ganz links), Stefan Näf (ganz rechts) und Dozentin Natalie Krüger (2. von links). Bild: IST

IST-Studierende feilen an Ideen für die Green City Days

Zwei Klassen der Höhere Fachschule für Tourismus & Marketing in Zürich haben Ideen für die «Green City Days Rapperswil-Jona» im Jahr 2026 entworfen. Vom Ticketing über die Wegführung bis zu digitalen Lösungen: Die Ideen sind bereit für die Umsetzung.

Die «Green City Days Rapperswil-Jona» im kommenden Jahr stehen ganz unter dem Zeichen der nachhaltigen Stadtentwicklung. In Form eines mehrtägigen Gartenfestivals für Interessierte soll der Event Raum für Austausch, Information und Unterhaltung bieten.

Im Auftrag von Rapperswil Zürichsee Tourismus als Vertretung und Initiant des Vereins «Green City Rapperswil-Jona» haben die beiden Klassen TK2301 und TB2308 der Höhere Fachschule für Tourismus & Marketing (IST) erste Ideen für Bereiche wie Ticketing & Vermarktung, Wegfindung & Beschilderung, Infrastruktur und digitale Lösungen entworfen. Nach drei Projekttagen vor Ort und einer Präsentation gegenüber Vertreterinnen und Vertretern von Rapperswil Zürichsee Tourismus liegt nun die Abschlussarbeit vor.

Kooperationen für die Nachhaltigkeit

Im Bereich Ticketing & Vermarktung gehörten Kooperationen mit dem Lokalradio, eine interaktive Webseite, Plakate in Gartencentern und an diversen Ausflugszielen oder Flyer in Vereinen und Kirchgemeinden zu den Vorschlägen. Weitere Idee in Sachen Werbemittel: die Anbringung von bedruckten Päckli mit Pflanzensamen in der Stadt Rapperswil-Jona sowie diverser Sponsoren und Social-Media-Kooperationen.

«Die Green City Days Rapperswil-Jona sollen ein Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Eventplanung sein», sagten die IST-Projektleiterinnen Ronja Stricker und Janine Rosenast stellvertretend für die Klasse.

Barrierefreiheit von grosser Bedeutung

Die Barrierefreiheit spielte bei der Wegführung eine grosse Rolle, unter anderem wurden Haupt- und Nebenwege definiert. Mit Kunstinstallationen oder Bodenmarkierungen mit lehrreichen Umweltfakten – angebracht mit Kreidespray, das sich nach einigen Tagen rückstandsfrei selbst wegwäscht – könnten Botschaften transportiert werden, die im Kopf der Besucher bleiben.

Im Bereich Unterhaltung konnte eine Band gefunden werden, die mit nachhaltigen Instrumenten musiziert. Zu den Vorschlägen fürs Rahmenprogramm gehörten unter anderem eine Stadtführung zum Thema Klimaanpassung, ein Slow-Food-Markt oder eine Zero-Waste-Kochshow. Der Bereich Sicherheit & Sanität stellte sich dabei als schwierigste Herausforderungen heraus.

«Es gab einige neue und umsetzbare Ideen. Für uns war es wichtig, einen weiteren Blickwinkel zu erhalten und neutrale Personen ins Projekt zu involvieren», sagten Stefan Näf, Vizedirektor sowie Vera Trachsel, Project & Event Managerin bei Rapperswil Zürichsee Tourismus.

(TN)