Flug

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Für Zulieferer der C-Series von Bombardier, etwa Triebwerk-Lieferant Pratt & Whitney, wird die Luft dünner. Bild: TN

Airbus zieht bei C-Series sogleich die Kostenschraube an

Kaum ist die Übernahme in trockenen Tüchern, zeichnen sich die ersten Folgen für die Bombardier-Flugzeuge ab.

Airbus setzt nach der Übernahme des C-Series-Programmes von Bombardier auf Kostensenkungen und will Zulieferern weniger zahlen. Bei der Produktion des Flugzeuges wolle man Geld einsparen, sagt Airbus-Chairman Jeff Knittel. Er deutete gemäss der Nachrichtenagentur Reuters an, dass Airbus von Zulieferern Zugeständnisse verlangen werde.

Der Konzern kaufe künftig allein in den USA für 17 Milliarden Dollar im Jahr ein. Wer so viel Geld ausgebe, verfüge über mehr Druckmittel. Die konkreten Zulieferfirmen nannte Knittel aber nicht.

Mit dem Plan vertraute Personen sagten, dass es Airbus auf den Triebwerks- und Systemanbieter United Technologies abgesehen hat. Der Konzern will mit dem Konkurrenten Rockwell Collins fusionieren und hat danach einen noch höheren Anteil an der CSeries.

(TN)