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Die Lufthansa Group konnte im vergagenen Monat mehr als 8,8 Millionen Passagiere an Bord begrüssen. Bild: Lufthansagroup

Lufthansa Group mit mehr Passagieren im Februar

Europas grösste Fluggesellschaft beförderte im Februar knapp 8,8 Millionen Passagiere. Auch die Lufthansa-Töchter Swiss, Austrian Airlines und Eurowings konnten zulegen.

Die Lufthansa hat im Februar in ihrem Flugbetrieb weiterhin von der Air-Berlin-Pleite profitiert. Nach der Übernahme von Teilen des insolventen Konkurrentin beförderte Europas grösste Fluggesellschaft samt ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines und Eurowings knapp 8,8 Millionen Passagiere. Das waren 13,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Erneut konnten alle Gesellschaften des Konzerns zulegen.

Durch den Wegfall der Air Berlin hatte Lufthansa zum Jahresstart von einem positiven Preisumfeld gesprochen. Dabei blieben in den Fliegern des gesamten Konzerns weniger Plätze unbesetzt als noch vor einem Jahr: Die Sitzauslastung stieg um 75 Prozent auf 76,2 Prozent. Auch im Frachtgeschäft konnte der Konzern weiter zulegen. Die Verkehrsleistung stieg auf 828 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume erhöhte sich auf 71,1 Prozent.

Austrian Airlines führte im vergangenen Monat insgesamt 9499 Flüge durch, was einem Plus von knapp 6 Prozent entspricht. Mit total 742‘000 beförderten Passagieren und einer Sitzplatzauslastung von 72,7 Prozent, konnte Österreichs National Carrier weiter überzeugen. Die beiden «Point-to-Point» Airlines der Lufthansa Group, Eurowings und Brussels Airlines, beförderten im Februar insgesamt 2,3 Millionen Passagiere.

Swiss: Weniger Flüge, mehr Passagiere

Im Februar 2018 beförderte die Swiss  1'143'765 Passagiere – eine Steigerung von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verringerte sich die Anzahl durchgeführter Flüge um 2,6 Prozent auf insgesamt 10’009. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern, stieg um 2,9 Prozent. Die verkauften Sitzkilometer nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent zu. Gegenüber Februar 2017 verminderte sich die Auslastung der Flüge um 0,5 Prozentpunkte auf 76,1 Prozent.

(YEB)