Flug

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Die Maschinen der Swiss waren in den ersten neun Monaten des Jahres durchschnittlich zu 83 Prozent ausgelastet. Bild: TN

Weniger Flüge, mehr Passagiere

Swiss legt weiter zu. Nach neun Monaten verzeichnet die Airline ein Passagierplus von 2,9 Prozent. Auch die Mutter ist im Hoch.

Von Januar bis September beförderte die Swisstotal 12'856'515 Passagiere. Das ist ein Anstieg von 2,9% gegenüber der Vorjahresperiode. Gleichzeitig ist die Anzahl der durchgeführten Flüge um 4,3% auf 106'323 Flüge gesunken.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 hat die Swiss auf dem gesamten Streckennetz 3,0% mehr Sitzkilometer angeboten (ASK) und konnte die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) um 5,1% steigern. Der Sitzladefaktor (SLF) auf dem gesamten Streckennetz betrug von Januar bis September 83,0%. Damit waren die Flugzeuge im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,7 Prozentpunkte stärker ausgelastet.

Alleine den Monat September betrachtet, beförderte die Swiss 1'513'067 Fluggäste. Das ist eine Zunahme von 0.2% gegenüber dem Vorjahr.

Lufthansa Group im September-Hoch

Die Übernahme von Brussels Airlines und vieler Air-Berlin-Jets hat der Lufthansa zum Sommerausklang ein kräftiges Passagierplus beschert. Im September beförderte die Lufthansa samt ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines, Eurowings und Brussels 12,7 Millionen Fluggäste und damit fast 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 83,8 Prozent. Bei den Ticketpreisen ging es den Angaben zufolge erneut aufwärts. Dabei wurden alle Passagierfluglinien des Konzerns mehr Tickets los. Die belgische Brussels Airlines gehört erst seit Anfang 2017 komplett zum Konzern. Für die Billigmarke Eurowings und für Austrian Airlines gingen seit dem Frühjahr immer mehr Jets an den Start, die die Gesellschaft samt Besatzung von Air Berlin gemietet hat. Air Berlin steht nach ihrer Insolvenz-Anmeldung vor dem Aus.

Nach bisherigen Plänen soll die Lufthansa den Grossteil von Air Berlin übernehmen, weitere Teile sollen voraussichtlich an den britischen Billigflieger Easyjet gehen. Auch im Frachtgeschäft legte die Lufthansa im September weiter zu. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um 2,7 Prozentpunkte auf 68,7 Prozent.

(AWP/TN)