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AirHelp hat einen Boarding-Pass-Scanner als neue Funktion in der eigenen App integriert, um Passagieren die Entschädigungsforderung zu erleichtern. Bild: Fotolia

So weiss man sofort, ob man Anspruch auf Entschädigung hat

AirHelp veröffentlicht einen Boarding-Pass-Scanner, dank welchem man noch am Gate prüfen kann, ob Anrecht auf Entschädigung bei Verspätungen oder Annullationen besteht.

Das Passagier-Hilfsportal AirHelp hat einen «Boarding-Pass-Scanner» lanciert. Dadurch können Fluggäste noch am Gate prüfen, ob ihre Flugverspätung, ihr Flugausfall oder eine allfällige Nichtbeförderung sie zu einer Entschädigung berechtigt und wie hoch diese ausfällt.

Der Boarding-Pass-Scanner steht Android- und iOS-Nutzern ab sofort in der kostenlosen AirHelp-App zur Verfügung. Es ist der erste Boarding-Pass-Scanner in einer deutschsprachigen App. Ist der Passagier zu einer Entschädigung berechtigt, können dieser AirHelp direkt über die App beauftragen, die Entschädigung bei der Fluggesellschaft einzufordern.

Dafür müssen Fluggäste lediglich in der AirHelp-App den Barcode ihrer Bordkarte mittels Smartphone-Kamera einscannen. Die App bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Bordkarten zu scannen, um AirHelp auch mit der Entschädigungsforderung für eine ganze Reisegruppe oder Familie beauftragen zu können.

Neben dem Boarding-Pass-Scanner können sich Reisende in der App unter anderem über ihre Rechte bei Flugverspätungen, -ausfällen und -überbuchungen informieren. Wer AirHelp mit der Durchsetzung seiner Fluggastrechte beauftragt hat, kann dort zudem den aktuellen Stand der Entschädigungsforderung einsehen und nachvollziehen, wann mit der Auszahlung zu rechnen ist.

Technologische Innovation vereinfacht die Prozesse

Der Boarding-Pass-Scanner ist in diesem Jahr bereits die zweite Technologie-Innovation von AirHelp. Anfangs Jahr hat AirHelp den ersten Anwalts-Roboter der Welt, «Herman», vorgestellt. Herman greift auf die Daten tausender Gerichtsverfahren aus knapp 30 Ländern zu und errechnet für Passagiere die besten rechtlichen Möglichkeiten.

«Technologische Innovationen wie der Boarding-Pass-Scanner oder Herman ermöglichen es, den Prozess einer Entschädigungsforderung sowohl für betroffene Passagiere, als auch uns bei AirHelp so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten», kommentiert Philippe Strässle, Director of Business Development von AirHelp. Millionen Fluggäste haben ihm zufolge jährlich einen Anspruch auf Entschädigungen, aber nur zwei Prozent der Betroffenen fordern diese auch ein. Nun könne man mit nur wenigen Klicks auf dem Smartphone zu seinem Recht kommen.

Flugverspätungen, -überbuchungen und -ausfälle können nach EU-Recht mit bis zu 600 Euro entschädigt werden. Wichtig ist dafür die Dauer der Verspätung am Zielort, die Länge des Fluges, sowie der Grund für die Verspätung. Aussergewöhnliche Umstände wie stürmisches Wetter, ein Vulkanausbruch oder Streiks rechtfertigen keine Entschädigung.

(TN)