Flug

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Auf Wingly werden Privatflüge an Passagiere vermittelt. Bild: Wingly

Das Uber der Lüfte startet in der Schweiz durch

Nach einer erfolgreichen zwölfmonatigen Testphase investiert Wingly langfristig in den Schweizer Markt. Genf wurde als Haupt-Abflugort für das Privatflug-Angebot ausgewählt.

Zwölf Monate hat die Testphase von Wingly, eine Plattform, welche Mitfluggelegenheiten in Privatflugzeugen vermittelt, in der Schweiz gedauert. Und diese ist in den Augen des Unternehmens hervorragend gelaufen, sodass nun langfristig in den Markt Schweiz investiert wird, wie die Firma in einer Mitteilung schreibt. Die Buchungen seien im Testzeitraum überproportional auf 1500 angestiegen und die Plattform verzeichnet 600 Piloten von hierzulande. Der Schweizer Markt stehe in der Umsatzbetrachtung weit über seinem Absatz-Gewicht, hält Wingly fest.

Mit fast 7000 registrierten Nutzern aus der Schweiz und einem Wachstum der Flugbuchungen von fast 50% innerhalb der letzten 12 Monate hat sich Wingly für die langfristige Investition in diesem Markt entschieden. Zusätzliche Personalressourcen werden den Markt bearbeiten, ein neues Marketing- und Kommunikations-Budget wird diesem Markt zugewiesen, um das Geschäft auszubauen und die Marke Wingly nachhaltig zu etablieren.

Das Partnernetzwerk in der Schweiz soll wachsen, Ziel ist durch diese Partnerschaften den Markenwert von Wingly national zu steigern. In diesem Sinne wurde im vergangenen Monat die Partnerschaft zwischen dem Schweizer Anbieter «l'odyssey» und Wingly Jet besiegelt und Genf als Haupt-Abflugort des Privatjet-Angebots gekürt.

«Mit unserem ausgeprägten Verständnis für den Markt sind wir in der Lage, innovative Lösungen im privaten Luftfahrt-Bereich zu bringen, um die Bedürfnisse unserer bestehenden Community von Passagieren zu erfüllen», sagt der Mitbegründer von Wingly, Emeric de Waziers, und prognostiziert für die Sommermonate einen deutlichen Anstieg der Nachfrage. 37 Flugplätze in der Schweiz bieten derzeit Wingly-Flüge an.

(TN)