Flug

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Die United-Dreamliner sind bald noch öfter am Schweizer Himmel zu sehen. Bild: Arkin Si

United fliegt bald zweimal täglich in die USA

United Airlines hält sich bereit: Ab dem 4. Juni wird von aktuell 9 auf 14 wöchentliche Flüge ab Zürich in Richtung USA aufgestockt.

Ende März informierte Travelnews, dass United Airlines ab dem 2. April wieder drei wöchentliche Passagierflüge ab Zürich nach Newark (USA) anbietet, sowie dass ab dem 7. Mai die Route Zürich-Washington von 3 auf 6 wöchentliche Flüge hochgefahren wird. Kaum ist Letzteres vollzogen, erfolgt bereits der nächste Expansionsschritt: Wie Travelnews soeben erfahren hat, wird United ab dem 4. Juni beide aktiven Routen auf eine tägliche Frequenz aufstocken. Will heissen, von aktuell 9 wöchentlichen Flügen wird dann auf 14 wöchentliche Flüge aufgestockt. Die Flüge sind so bereits in den gängigen Systemen buchbar.

Zumindest im Zeitraum vom 4.-30. Juni wird es allerdings auch zu Änderungen im eingesetzten Flugmaterial kommen: Beide Strecken werden in dieser Zeit ausschliesslich mit Boeing B767-300 bedient. Aktuell werden die Strecken noch mit einem Mix aus B767 und den B787 (Dreamliner) bedient. Die B767 mögen etwas älter sein als die Dreamliner, doch in Sachen Komfort wird dies wenig ausmachen: Die in Zürich zum Einsatz kommenden B767 sind mit der «Hi-J» konfiguriert, das heisst sie verfügen über 46 Plätze in der modernen Polaris Business Class, 22 in Premium Plus, 43 in Economy Plus und 56 in Economy - also über 167 Sitze.

Gegenüber dem Dreamliner mit seinen 254 Plätzen entspricht dies also keiner massiven Kapazitätsaufstockung, auch wenn die Flugfrequenzen aufgestockt werden. Wichtig scheint hier zu sein, mit täglichen Flügen wieder grösstmögliche Flexibilität zu bieten. Zwar unterliegt der Verkehr zwischen den USA und der Schweiz bzw. Europa weiterhin strengen Restriktionen, welche aber mit zunehmender Impfquote beidseits des Atlantiks immer mehr unter Druck kommen. United beobachte die Situation und halte sich bereits, um kurzfristig auf jede Entwicklung reagieren zu können. Mit dieser Frequenzerhöhung wurde schon einmal ein proaktiver erster Schritt gemacht, welcher die Herzen aller USA-Fans höher schlagen lässt.

(JCR)