Flug

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Die Boeing 787-9 von United Airlines: Ab dem 2. April auch ab Zürich wieder mit Passagieren an Bord unterwegs. Bild: United

United befördert wieder Passagiere von Zürich nach New York

Von Jean-Claude Raemy

Ab dem 2. April können auch wieder Personen im Dreamliner von United zwischen Zürich und New York Newark mitfliegen. Ein positives Zeichen - auch für den Schweizer Incoming-Tourismus.

Wann genau die USA ihre Grenzen auch für Schweizer öffnen, ist noch nicht bekannt. Klar ist lediglich, dass in Washington emsig an den Modalitäten einer baldigen Grenzöffnung gearbeitet wird. Und dass in den USA zumindest in Sachen Domestic-Ferien richtig Aufbruchstimmung herrscht und schon von Zahlen nahezu auf dem Niveau von 2019 geschwärmt wird - was primär auf eine «Impf-Euphorie» im Land zurückzuführen ist.

Ein positives Signal kommt nun in Form einer Ausweitung der Flüge von United Airlines, gerade aus dem Schweizer Markt. Ab kommendem Freitag (2. April 2021) werden drei wöchentliche Passagierflüge von Zürich nach New York (Newark) angeboten, jeweils am Freitag, Sonntag und Mittwoch. Zum Einsatz kommt dabei ein Boeing B787-9 «Dreamliner». Eigentlich sind diese Flüge nicht ganz neu: Seit Ende Januar bietet United ab Zürich diese Flüge an diesen Tagen und mit diesem Fluggerät bereits an. Doch bisher waren dies reine Cargo-Flüge. Nun werden also auch wieder Passagiere zugeladen.

Und das ist nicht alles: Die bereits am 7. März aufgenommene Route zwischen Zürich und Washington-Dulles wird ab dem 7. Mai von bislang drei auf sechs wöchentliche Flüge erhöht. Auf dieser Strecke kommt eine Boeing B767-3 «high J» mit der neusten Kabinenausstattung zum Einsatz. Washington war übrigens auch im letzten Sommer und bis in den Dezember hinein bedient worden - dies, weil dort die beste «Connectivity» vorliegt und auch weil New York von der Pandemie besonders betroffen und damit zeitweise komplett geschlossen war, weshalb es mit der Wiederaufnahme dieser Route länger dauert.

Da in den USA gemunkelt wird, dass die Grenzen ab Mai öffnen könnten, hat Travelnews bei Reto Schneider (Country Manager Switzerland, United) zu einem möglichen Zusammenhang mit diesem Vorstoss von United nachgefragt. Dieser winkt ab: «Die Aufstockung im Mai war schon von längerer Hand geplant, und nach New York wollten wir auch sobald wie nur möglich wieder mit Passagieren unterwegs sein.» Ideal in die Karten spielt United übrigens auch der Umstand, dass die USA nicht mehr auf der neusten Risikoländerliste des Bundesamts für Gesundheit (BAG) figurieren - das ermöglicht es zumindest Amerikanern, quarantänefrei in die Schweiz einzureisen.