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Die Billig-Fluggesellschaft easyJet kann sich über weitere finanzielle Unterstützung freuen. Bild: Viktor Forgacs

Weitere Millionen für Easyjet

Die Low-Cost-Airline Easyjet sichert sich einen neuen Kredit in der Höhe von umgerechnet 1,66 Milliarden Franken, welcher die eigene Liquidität in der fortdauernden Krise garantieren soll.

Die Fluggesellschaft Easyjethatte im vergangenen Jahr einen Kredit in Höhe von 600 Millionen Pfund (720 Millionen Franken) von der britischen Regierung aufgenommen, 4500 Stellen abgebaut und Aktionäre für 419 Millionen Pfund gewonnen, um die Auswirkungen der Pandemie zu überstehen, berichtet die Nachrichtenagentur «Reuters».

Jetzt ist es der britischen Fluggesellschaft erneut gelungen, einen weiteren Kredit zu erhalten. Der Vertrag über die umgerechnet 1,66 Milliarden Franken soll mit einer Laufzeit von insgesamt fünf Jahren der Fluggesellschaft helfen, ihre Liquiditätsposition weiter zu stärken. Als Sicherheit dienen Airbus Flugzeuge, die im Besitz von Easyjet sind. Laut einer Erklärung der Fluggesellschaft wurde das Darlehen von mehreren lokalen Banken gezeichnet und durch eine Teilgarantie der britischen Exportfinanzierung im Rahmen des Exportentwicklungsgarantiesystems unterstützt. Zudem will das Unternehmen im ersten Quartal des 2021 einen Teil deren Schulden zurückzahlen.

«Easyjet hat schnell und entschlossen gehandelt und sich seit Beginn der Pandemie mehr als 4,5 Milliarden Pfund an Liquidität gesichert. Die Kreditfazilität, die zu kommerziellen Bedingungen bereitgestellt wurde, spiegelt die konstruktive und kooperative Arbeit zwischen Easyjet, mehreren Banken und UK Export Finance wider», so Johan Lundgren, Geschäftsführer von Easyjet.

(NIM)