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Für das Jahr 2021 wurde am Flughafen Zürich eine 10-prozentige Reduktion der Flugbetriebsgebühren vereinbart, ausgenommen der Emissions- und Lärmgebühren. Bild: TN

10 Prozent tiefere Flughafengebühren

Die Verhandlungen am Flughafen Zürich über die Betriebsgebühren mit den Flughafennutzern enden mit einer Einigung: Die laufende Gebührenperiode wird verlängert mit geringfügigen Anpassungen.

Gleich nach dem durch die Verordnung über die Flughafengebühren (FGV) vorgegebenen Start der Gebührenverhandlungen im März 2020 wurde die Aviatik-Branche weltweit von der Coronavirus-Pandemie erfasst, womit massgebliche Unsicherheiten für die Festlegung der Flugbetriebsgebühren aufgetreten sind.

Zusammen mit den Verhandlungsteilnehmern wurde am Flughafen Zürich daher eine Verlängerung der aktuellen Gebührenperiode vereinbart, wobei der Start für das nächste Verfahren zur Anpassung der Flugbetriebsgebühren spätestens Anfang 2025 beginnt. Des Weiteren wurde eine 10% Reduktion der Flugbetriebsgebühren (ausser Emissions- und Lärmgebühren) für das Jahr 2021 vereinbart, um den Fluggesellschaften das Wiederhochfahren des Betriebs zu erleichtern.

Falls keine Änderungsanträge eingehen, gilt das Gebührenreglement wie vereinbart ab dem 1. Januar 2021. An den Verhandlungen haben Swiss International Air Lines AG, easyJet Europe Airline GmbH sowie Vertretungen der Linienfluggesellschaften, der Leichtaviatik / Luftsport, der Geschäftsluftfahrtgesellschaften und der Speditionsunternehmen teilgenommen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Verhandlungen als Beobachterin begleitet.

Sollten sich die Verkehrszahlen schneller als erwartet erholen, werden die Gebühren früher angepasst, entwickelt sich die Erholung hingegen langsamer als angenommen, verlängere sich die Gebührenperiode entsprechend.

(TN)