Flug

Eurowings2-299487b1.jpg
Bleiben mitten in der Hochsaison Eurowings-Maschinen am Boden wegen streikender Flight Attendants? Bild: EW

Flugbegleiter wollen Sommerferien bestreiken

Geht es nach der deutschen Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo, kommt es im Juli zu Streiks.

Im Juli könnte es in der deutschen Luftfahrt zu Arbeitsniederlegungen kommen. Entsprechend geht heute ein Aufschrei durch den deutschen Zeitungswald, schliesslich beginnen im Juli in den meisten Bundesländern die Sommerferien.

Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) will ihre Mitglieder ab der kommenden Woche über Arbeitskampfmassnahmen abstimmen lassen. Geht es nach der Gewerkschaft Ufo, kann es diesmal noch schlimmer werden als im vergangenen Sommer. Die Lufthansa reagiert mit Unverständnis.

Bei der Lufthansa-Tochter Eurowings werde es so bald wie möglich eine Urabstimmung geben, bei der Lufthansa selbst werde sich dies um ein paar Wochen verzögern, sagt der stellvertretende Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr. «Am Ende dieser Urabstimmungen werden wir konkret verkünden, wann, wo und wie lange Arbeitskämpfe stattfinden werden.»

Die Lufthansa entgegnet dazu: «Einen Streik kann es nicht geben, da es derzeit weder offene Tarifverträge noch konkrete Forderungen gibt», teilt indes die Airline mit. «Wir können nicht die Arbeitsbedingungen von über 20'000 Flugbegleitern ausgestalten, wenn nicht einmal die Wirksamkeit geschlossener Verträge sichergestellt ist», wird ein Lufthansa-Sprecher in deutschen Medien zitiert.

Zwischen Ufo und der Lufthansa hat sich der neue Konflikt angedeutet. Die Gewerkschaft hat dem Carrier erst zu Wochenbeginn vorgeworfen, «jedes Gespräch mit der Kabinengewerkschaft konzernweit» abzulehnen. Insbesondere bei der Lufthansa-Tochter Eurowings spitze sich der Konflikt nun zu.

(TN)