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Auch Air France-KLM leidet wegen tiefer Ticketpreise

Im ersten Quartal hat Air France-KLM wegen des starken Wettbewerbs und höheren Treibstoff-Kosten einen happigen Verlust eingeflogen.

Mit 320 Millionen Euro fällt der Verlust im ersten Quartal bei Air France-KLM um fast 20 Prozent höher aus als im Vorjahr. Das Minus wäre sogar noch deutlich höher ausgefallen, hätte die Airline nicht von einer Steuererstattung profitiert.

Schuld sind die tiefen Ticketpreise. Diese seien wegen der Ausweitung des Flugangebots in der Branche unter Druck geraten, sagt Benjamin Smith, der neue CEO der Airline. Erschwerend dazu kamen gestiegene Treibstoffkosten und ungünstige Wechselkurse.

Was das Ergebnis noch schlechter aussehen lässt: Air France-KLM hat im ersten Quartal drei Prozent mehr Gäste befördert, total 22,7 Millionen. Die Ticketpreise lagen aber knapp 2 Prozent unter jenigen des Vorjahrs, auch die Sitzplatzauslastung war geringer. Die Treibstoffrechnung kletterte um 140 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Auch die Personalkosten stiegen im Quartal deutlich, weil das Unternehmen zusätzlich Mitarbeiter einstellte.

Auch die Swiss verzeichnete ein schlechteres erstes Quartal als im Vorjahr – dies, wie bei der Air France-KLM, trotz einem Plus bei den Passagieren.

(TN)