Flug

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Für die gegroundete deutsche Germania werden derzeit noch Übernahmeszenarien durchgespielt, um die Airline eventuell doch noch in der Luft zu halten. Bild: TN

Neue Hoffnung für deutsche Germania?

Der Insolvenzverwalter der gestrandeten deutschen Airline sucht das Gespräch mit möglichen Investoren.

Womöglich gibt es für die zahlungsunfähige deutsche Airline Germania doch noch eine Zukunft. Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg teilte am Freitag mit, dass er Gespräche mit Interessenten führe und dabei die Möglichkeit einer Übernahme beleuchtet werde. «Unser vorrangiges Ziel ist es, die Fluglinie betriebsbereit zu halten, um die Start- und Lande-Slots behalten zu können», sagte Wienberg. «Das ist die Grundvoraussetzung für eine Lösung, die den Geschäftsbetrieb als Teil oder als Ganzes erhält.»

Am Montag musste die deutsche Airline einen Insolvenzantrag stellen und der Flugbetrieb wurde eingestellt. Anscheinend soll es nun aber mehrere Interessenten geben. Nähere Details gab der Insolvenzverwalter aber nicht genannt. Nur so viel, dass der Investorenprozess gestartet worden sei. Dazu gehör auch die Einrichtung einer Zeitspanne, in der die Interessenten Einblick in die Betriebszahlen nehmen können.

Keine der 27 Germania-Flugzeuge soll zuletzt noch im Besitz der insolventen Airline gewesen sein, alle Maschinen waren geleast. Um die Fluglinie betriebsbereit zu halten, sei es notwendig, dass die Infrastruktur voll intakt bleibt mit einsatzbereiten Flugzeugen, Crews und Wartungsleistungen. Wienberg stehe dazu auch in Kontakt mit dem Luftfahrt-Bundesamt. Die Behörde entzog der Airline die Fluglizenz nach der Pleite.

(TN)