Ferienland Schweiz

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Die Festtagsbilanz in den Schweizer Bergregionen wie etwa in Villars-Diablerets (VD) fällt positiv aus. Bild: Schweiz Tourismus / David Carlier

Schweizer Ferienregionen ziehen positive Festtagsbilanz

Schweizer und europäische Gäste füllten die Unterkünfte über Weihnachten und Neujahr in den verschiedenen Regionen. Die Branche zeigt sich erfreut.

Allmählich kehren die europäischen Gäste für Ferien in die Schweiz zurück und gleichzeitig liegt eine Auszeit im eigenen Land bei Einheimischen hoch im Kurs. Dadurch füllten sich die Unterkünfte über Weihnachten und Neujahr in den Bergregionen. Das fand Schweiz Tourismus bei einer Umfrage in der Branche heraus.

Weitere Erkenntnisse sind, dass das Buchungs- und Reservationsverhalten nach wie vor extrem kurzfristig und abrupten Wellen unterworfen ist. Absagen aufgrund von epidemiologischen Unsicherheiten sind häufig, Spontan- und Last-Second-(Wieder-)Buchungen jedoch ebenso. Besonders Unterkunftsanbieter in den Berggebieten melden erneut treue Schweizer Gäste, die Rückkehr von deutschen, französischen, englischen sowie weiteren Touristinnen und Touristen aus ganz Europa. Ein gewisser Optimismus sei daher zu spüren.

Im Vergleich zu den Feiertagen im letzten Pandemiewinter dürften vor allem aufgrund der Gäste aus dem Ausland zwischen 10 und 15 Prozent mehr Übernachtungen gebucht worden sein. Das ist zwar weniger, als dass es die Branche im November letzten Jahres noch erhofft hatte, aber doch immerhin schon rund 90 Prozent des Wertes der Festtage 2019. «Die europäischen Gäste sind wieder da. Die Schutzmassnahmen haben sich einmal mehr bewährt», so die Einschätzung von Hotelier Josef Russi, Hotel La Cruna in Sedrun (GR). Auch im Berner Oberland freut man sich: «Teurere Zimmer sind zuerst weg, viele Familien. Neu bei uns sind Gäste aus Spanien und Skandinavien», informiert Direktorin Andrea Sprenger, Golfhotel Les Hauts de Gstaad.

Einen kleinen Dämpfer mussten die Bergdestinationen aber aufgrund des Regen- und Tauwetters vor allem über Neujahr im Bereich der Tagesgäste verzeichnen. Diese verzichteten oft auf Kurzausflüge in die Berge. Es zog sie aber trotzdem ins Freie: sie waren zahlreich anzutreffen in Ausflugsrestaurants in Stadtnähe. Mit besseren Wetter- und Schneeverhältnissen hätten in einigen Bergdestinationen wohl sogar neue Rekorde aufgestellt werden können, z.B. in der Melchsee-Frutt (OW) – Daniel Dommann, Geschäftsführer Sportbahnen Melchsee-Frutt: «Ohne die Wetterkapriolen wäre dies wohl der beste Dezember der letzten zehn Jahre geworden».

(TN)