Destinationen

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In Malta, wie hier an der Balos Beach, kostet eine Stunde Juli-Sonne gerade einmal 13 Euro. In Irland zahlt man dafür das Vierfache. Bild: dieter_weinelt

Möglichst viel Sonne für möglichst wenig Geld

Ein britischer Reiseversicherer will herausgefunden haben, für welche europäischen Reiseziele man am wenigsten Geld pro Sonnenstunde bezahlen muss.

Sie wollen viel Sonne tanken, ohne dabei tief ins Portemonnaie greifen zu müssen? Compare the market, ein britischer Reiseversicherer, ist dieser Frage nachgegangen und will herausgefunden haben, wie viel eine Sonnenstunde an beliebten europäischen Reisezielen jeweils kostet.

Bei der Berechnung bezieht sich der Reiseversicherer auf die durchschnittlichen Flugpreise für die ausgewählten Destinationen sowie die durchschnittlichen Übernachtungskosten für eine vierköpfige Familie pro Woche in einem Drei-Sterne-Hotel. Gegenübergestellt wurden diese Angaben mit der in den letzten 30 Jahren gemessenen Sonnenscheindauer pro Monat. Daraus ergibt sich der durchschnittliche Preis für eine Stunde Sonnenschein.

Demzufolge hat «Compare the market» ein Ranking für 25 der beliebtesten Destinationen Europas über einen Zeitraum von zwölf Monaten zusammengestellt – den «European-Sunshine-Index». An dieser Liste lässt sich für jeden Monat ablesen, wieviel Geld man für eine Sonnenstunde in die Hand nehmen muss.

Im Juli am günstigsten: die griechische Insel Kreta (13 Euro pro Stunde), gefolgt von Budapest und Istanbul (beide 14 Euro). Am teuersten ist dem Index zufolge Irlands Hauptstadt. In Dublin zahlt man durchschnittlich 52 Euro für eine Stunde Juli-Sonne. Auch in Paris (40 Euro) und Amsterdam (35 Euro) geht die Sonnenstunde im Juli ins Geld.

Beim Blick auf die Wintermonate dominieren die griechischen Inseln weiter, allen voran Rhodos, Santorini und Kreta. In Sankt Petersburg hingegen müssen Reisende für eine Sonnenstunde im Dezember saftige 321 Euro hinblättern. Auch in Krakau und Paris müssen deutlich mehr als 100 Euro in die Finger genommen werden, um die Sonne zu geniessen.

Das gesamte Ranking von «Compare the market» finden Sie unter folgendem Link.

(YEB)