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Auf Jamaika ist der Ausnahmezustand in Saint James und Montego Bay (Bild) bis zum 2. August verlängert worden. Bild: Youtube

Ausnahmezustand in Jamaika gilt weiter

Bereits im Januar 2018 wurde auf der Karibikinsel der Notstand ausgerufen. Nun wurde dieser bis am 2. August verlängert. Grund sind zahlreiche Schiessereien und Morde unter Kriminellen.

Auf der Karibikinsel Jamaika ist die Mordrate jüngst deutlich angestiegen. Bereits Ende Januar 2018 wurde für den Bezirk Saint James, dem westlichen Teil der Insel, zu dem auch der bekannte Touristenort Montego Bay gehört, der Notstand ausgerufen. Dieser wurde vom Parlament rund um Premierminister Andrew Holness mehrmals verlängert und gilt neu bis am 2. August 2018. Das teilt das deutsche Auswärtige Amt unter den Reise- und Sicherheitshinweisen für Jamaika mit.

Grund sind zahlreiche Schiessereien und Morde unter Kriminellen. Mittlerweile wurde der Notstand auch in St. Catherine mit dem Schwerpunkt auf Spanish Town, Linstead und Bog Walk ausgerufen, er gilt bis zum 3. Juli. Die Hauptverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Piers mit den Kreuzfahrtschiffen wird laut Auswärtigem Amt besonders überwacht und gilt als sicher. Reisende sollten vor allem bei individuellen Reisen und Ausflügen vorsichtig sein und sich unbedingt an die Anweisungen von Sicherheitskräften halten.

(YEB)