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Für den herrlichen Ausblick auf den Crater Lake (Oregon) müssen ab Juni 10 Dollar mehr bezahlt werden. Bild: howardignatius

Teurere US-Nationalparks: So ist es kein Problem

Ab Juni wird der Zutritt zu den Nationalparks teurer. Jetzt lohnt sich der Kauf des Passes «America the Beautiful» noch mehr.

Im vergangenen Oktober kündigte der US National Park Service (NPS) an, dass die Preise für 17 der beliebtesten Parks deutlich erhöht würden.  Hintergrund davon war, dass man dringend Geld benötigt: In der Kasse fehlen 11,6 Milliarden Dollar, um dringend benötigte Unterhaltsarbeiten im System mit insgesamt 417 Parks, Monuments und historischen oder kulturellen Stätten anzubringen.

Nach der Vernehmlassung, welche 109‘000 Kommentare generierte, fällt nun die Preiserhöhung, welche am 1. Juni 2018 umgesetzt wird, deutlich moderater aus als ursprünglich angekündigt: Die meisten Wochenpässe pro Fahrzeug werden um gerade mal 5 Dollar teurer, manche auch 10 Dollar teurer. Neu ist allerdings, dass nun alle Nationalparks, welche bisher schon Eintrittsgebühren verlangten, von Preiserhöhungen betroffen sind. Bei einigen ist auch bereits eine weitere Preiserhöhung ab 2019 oder 2020 berücksichtigt. Der NPS rechnet aufgrund der neuen Preisstruktur mit Mehreinnahmen von 60 Millionen Dollar pro Jahr. 2016 wurden mit Eintrittsgebühren total 199 Millionen Dollar eingenommen.

Einen Überblick über die neuen Eintrittspreise gibt es unter diesem Link. Wichtig zu wissen: Der Zutritt zu über zwei Drittel aller Nationalparks bleibt weiterhin gratis.

Der Jahrespass lohnt sich

Was auch nicht ändert: Der Preis für den Jahrespass «America the Beautiful», welcher Zutritt für ein Fahrzeug in alle Nationalparks der USA bietet, bleibt unverändert bei 80 Dollar. Schon ab dem Besuch von drei Nationalparks hat man diesen Preis amortisiert – und auf Reisen durch den US-Westen werden in der Regel drei oder mehr Nationalparks besucht. «America the Beautiful» ist bei den Schweizer USA-Spezialisten buchbar.

(JCR)